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Die Daten für Platin überraschen wieder etwas zur Vorwoche. Obwohl die Automobilnachfrage am Boden liegt, zeigt sich die physische Nachfrage robust und der Preis relativ stark. Zwar fiel Platin um 64 $ zur Vorwoche, doch hat sich auch der CoT-Index um vier Punkte verbessert.
Die Positionierung der Spekulanten am Terminmarkt für Silber blieb wieder nahezu unverändert zur Vorwoche. Diese erhöhten ihre Netto-Shortposition um 0,5 Tsd. Kontrakte und der CoT-Index blieb unverändert. Der Preis stieg jedoch dabei um 0,74 $ an, was eine enorme relative Stärke zeigt.
Der Preis stieg zum Stichtag der Datenerhebung am 7. März um 102 $, während die Spekulanten netto ihre Longposition sogar um 8,3 Tsd. Kontrakte reduzierten.
Die neuesten CoT-Daten für Palladium zeigen, dass der Preisrücksetzer für massive Käufe aus der Industrie genutzt wurde.
Der Preis war am Stichtag, den 24.03.2020, um 53 $ gestiegen und der CoT-Index dabei 5 Punkte gestiegen. Dies zeigt deutliche relative Stärke.
Der Preis war am Stichtag Dienstag der Vorwoche um 4,24 $ gefallen und der CoT-Index dabei nur um winzige 4 Punkte gestiegen. Wir hätten hier eher mit einer völligen Liquidierung aller Long-Positionen gerechnet, doch nicht mit so einem mäßigen Report.
Der Preis stieg zum Stichtag der Datenerhebung am 10. März um 11 $ an, während die Spekulanten netto 22 Tsd. Kontrakte abbauten. Dies zeigt weiterhin starke physische Nachfrage und hohe Nachfrage in ETFs.
Der Preis war zur Vorwoche um 236 $ gefallen, doch brachte das nur eine schwache Bereinigung am Terminmarkt von 909 Kontrakten oder 3 Punkten im CoT-Index. Es müssen daher industrielle Nachfrager ausgefallen sein oder es gab Verkäufe aus ETF-Beständen, denn der Terminmarkt war für diesen Preisrutsch nicht allein verantwortlich.
Der Preis fiel zur Vorwoche um 66 $ und auch der CoT-Index stieg dabei um 14 Punkte, was eine neutrale Wochenentwicklung ist und leichte relative Schwäche zeigt. Scheinbar hat die Nachfrage aus der Automobilindustrie bereits abgenommen, was erklären würde, warum die Schwäche jetzt zunimmt.
Die Netto-Shortposition der Big 4 erhöhte sich von 58 auf 65 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 erhöhte sich von 97 auf 100 Tage der Weltproduktion.
Die Netto-Shortposition der Big 4 erhöhte sich von 25 auf 28 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 erhöhte sich von 53 auf 54 Tage der Weltproduktion.
Die neuesten Daten zeigen, dass das Defizit am physischen Markt unvermindert vorhanden ist. Zur Vorwoche KW 06 zeigt sich weiterhin deutliche relative Stärke, nachdem der Preis um 160 USD anstieg und der CoT-Index gerade einmal um 2,5 Punkte gefallen ist. Das ist fast nichts und zeigt unvermindert starke physische Nachfrage.
Die Spekulanten haben 804 Tsd. Kontrakte netto auf der Longseite abgebaut, wobei der Preis um 12,5 USD fiel. Das zeigt schon relative Schwäche - im Chart ist dieser Positionsrückgang gar nicht zu erkennen, der Preisrückgang hingegen schon.
Der Silberpreis fiel zur Vorwoche um 3 US-Cent und der CoT-Index fiel um einen Punkt. Dies zeigt weiterhin leichte Schwäche. Die Netto-Longposition der Spekulanten in Höhe von 94 Tsd. Kontrakten entspricht einem 2,5 Jahreshoch.
Zum Vormonat zeigt sich hingegen immer noch enorme relative Stärke, da es starke physische Nachfrage in den zwei Urlaubswochen nach Weihnachten gab, während in dieser Zeit das Angebot schwach war.
Die neuesten Daten zeigen, dass das Defizit am physischen Markt unvermindert vorhanden ist. Zur Vorwoche zeigt sich deutliche relative Stärke von 110 $ je Feinunze, während die Positionierung der Spekulanten völlig unverändert geblieben ist.
Es zeigt sich klar, dass der letzte Preisanstieg nur durch Spekulanten getrieben wurde. Vergleicht man die Positionshöhe mit dem letzten Verlaufshoch bei 1.000 USD, dann haben die Spekulanten noch einmal 20 Tsd. Kontrakte aufgebaut (+50 %) und dabei den Preis nur bis 945 USD treiben können.
Vorsicht vor sehr gut gefälschten Krügerrand und anderen Goldmünzen
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