Seit dem Liquiditätsengpass am Interbankengeldmarkt vor einem Monat, der uns stark an die Situation nach dem Bankrott der Lehman Brothers von 2008 erinnert, pumpt die US-Notenbank wieder jede Menge frisch gedrucktes Geld in das Fiat-Funny-Money Kreditgeldsystem.

Während der Palladiumpreis heute ein neues Allzeithoch bei 1.700 USD erklommen hat, bleibt die Lage am physischen Markt kurzfristig angespannt, was für einen weiteren Preisanstieg sorgen dürfte. Trotzdem zeigen sich erste Anzeichen einer mittelfristigen Entspannung aufgrund rezessiver Tendenzen, die sich immer stärker manifestieren.

Bitcoin bricht ein – Bärenmarkt setzt sich fort

02.10.2019 07:00 Von: Markus Blaschzok

Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist in der vergangenen Woche stark eingebrochen. Unter 10.000 USD je Bitcoin wurde eine Konsolidierungsformation bärisch aufgelöst, was dazu führte, dass der Preis mittlerweile auf unter 8.000 USD fiel.

Die Pleite des Reiseunternehmens Thomas Cook hat kürzlich die gesamte Reisebranche in finanzielle Bedrängnis gebracht.

In der vergangenen KW 38 hatte eine Manipulation der Edelmetallpreise durch Händler von JP Morgan Schlagzeilen gemacht. Diese Manipulation hat zu Verurteilungen geführt, die nun ausgeweitet werden sollen.

Am vergangenen Mittwochabend, den 18.09.2019 hatte die US-Notenbank (fed) den Leitzins für Kredite an Geschäftsbanken erneut um 25 Basispunkte auf 2 % gesenkt.

Wir hatten es in den letzten Wochen und Monaten bereits angekündigt, dass die EZB im Herbst ihre Käufe von Staats- und Unternehmensanleihen am offenen Markt gegen frisch gedrucktes Zentralbankgeld wieder aufnehmen wird.

Am Montagmorgen stiegen die Preise für Gold um 24 USD und für Silber um 55 US-Cent an, nachdem Sonntagnacht ein Angriff auf saudische Ölanlagen die Angst vor einem Konflikt der USA mit dem Iran neu entfachte.

Mit 1.413 Euro erreichte der Goldpreis in der vergangenen Handelswoche ein neues Allzeithoch und der Silberpreis stieg mit 17,84 Euro (19,64 USD) auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Silber legte in den letzten Wochen den Turbo ein und stieg deutlich stärker als Gold.

Die Meldung, wonach gefälschte Goldbarren namhafter Hersteller selbst in den Tresoren der großen Banken gefunden wurden, machte vergangene Woche die Runde.

Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen liegt in den USA unter der für Zweijährige. Diese inverse Zinskurve wird als ein Indiz für eine möglicherweise bevorstehende Rezession gesehen.

Der ehemalige US-Notenbankchef William Dudley schlug vergangene Woche vor, die US-Wirtschaft nicht über niedrige Zinsen zu stützen, um Trump eine zweite Amtszeit zu verbauen.

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