16 Mio. Menschen in Deutschland von Armut bedroht

11.11.2017 07:00  Von:: Markus Blaschzok

Nach Aussagen der Regierung soll die Wirtschaft in Deutschland mit einem Wachstum von 2% in diesem und 2,2% im nächsten Jahr vermeintlich gut laufen. Dennoch seien 16 Mio. Menschen in diesem Land von Armut bedroht. Dass vielen Erwerbstätigen trotz zweier Jobs kaum Früchte ihrer harten Arbeit übrigbleiben, liegt alleinig an den der hohen Steuer- und Abgabenlast, die nach der OECD die zweithöchste unter allen westlichen Industrienationen ist. Dass die Ursache von Armut in zu hohen Steuern liegt, ist so offensichtlich, dass selbst die „Wirtschaftsweisen“ die Bundesregierung dazu aufgefordert haben, vor allem mittlere Einkommen von Steuern und Abgaben zu entlasten. In Deutschland gibt es mit 2,4 Mio. Menschen vermeintlich so wenig Arbeitslose wie noch nie seit der Wiedervereinigung des deutschen Volkes. Dass die staatliche Arbeitslosenquote das ganze Elend nur verschleiert, zeigt die Zahl von aktuell 4,4 Mio. Hartz-IV-Empfängern, die fast doppelt so hoch ist.
 
Wem es dennoch gelingt zu sparen, nachdem der Staat durchschnittlich 54% der Einkommen für sich beansprucht hat, dem wird durch die Politik der Europäischen Zentralbank ein Strich durch die Rechnung des Vermögensaufbaus gemacht. Bei real negativen Zinsen und einer ständigen Entwertung des Euros, schmilzt die Kaufkraft der Ersparnisse über die Jahre wie Eis in der Sommersonne. Spart man 30 Jahre, so bleibt etwa noch ein Drittel übrig, von dem was man sich einst hart erarbeitet und bereits einmal versteuert hat. Der Rest wurde durch die staatliche Inflationssteuer enteignet. Auch im kommenden Jahr wird die Europäische Zentralbank die Vermögen der Menschen deutlich entwerten, indem Sie zugunsten der Banken und des gigantischen Bundeshaushalts der Regierung Staats- und Unternehmensanleihen in Höhe von 30 Mrd. Euro monatlich aufkaufen wird. Die zusätzliche Geldmenge entwertet die Kaufkraft des Geldes, sodass Ersparnisse mit der Zeit ihren Wert verlieren. Bei dem Drucken von neuem Geld handelt es sich lediglich um einen Vermögenstransfer – meist von der gesamten Bevölkerung hin zu den Schuldnern, insbesondere den Banken und Regierungen.
 
Gold & Silber: Beugen Sie der Altersarmut vor!

Der folgende Chart setzt den offiziellen Konsumentenpreisindex der Bundesregierung ins Verhältnis zum Anstieg des Goldpreises seit 1978. Fällt die Linie, so steigt der Goldpreis schneller als die Inflation bzw. die Preise im Supermarkt – steigt die Linie ist hingegen die Inflation stärker und der Goldpreis kann nicht so schnell mitziehen. Ein Blick auf den Chart enthüllt, dass der Goldpreis seit 1979 in etwa dreimal so stark gestiegen ist wie die Preise in Deutschland. Wer also über 37 Jahre lang seine Ersparnisse in Gold investierte, verlor nicht etwa zwei Drittel durch die Inflationssteuer, sondern konnte eine reale Kaufkraftrendite von 300% verbuchen! Mit einem Investment in Gold konnte man selbst ohne aktives Management der Edelmetallposition eine ansehnliche Rendite erwirtschaften uns so womöglich der Altersarmut entgehen. 

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Gold stieg dreimal so stark wie die Teuerung in Deutschland.
 
Wer dann noch sein Edelmetalldepot aktiv verwaltete und bei einem Gold/Silber Ratio von 80 hauptsächlich Silber besaß und dieses bei einem Ratio von 50 gegen Gold tauschte, um es bei einem Ratio von 80 wieder gegen Silber zu tauschen usw. usf., der konnte seine Rendite seit 1979 noch einmal um über 1000% steigern.

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Mit einer einfachen Strategie konnte Jedermann mit Gold und Silber über 1.000 % Gewinn machen.
 
Man muss kein Trader sein, sondern man musste lediglich 12 Mal in 37 Jahren einen Trade machen und Gold in Silber bzw. Silber in Gold umschichten, um eine Überrendite von insgesamt 3.000% zur offiziellen Preissteigerungsrate zu erreichen. Wer in dieser Zeit Edelmetalle gehalten hat und ein wenig selbst umschichtete, der konnte nicht nur der Altersarmut entgehen, sondern sich ein kleines Vermögen aufbauen, von dem er im Alter nun gut leben sollte.
 
Wir empfehlen daher unseren Kunden langfristig in Edelmetallen vorzusorgen und gerade jetzt, da das Silber sehr günstig zum Gold ist, überproportional auf Silber zu setzen, wenn man langfristig Vermögen aufbauen möchte.

Goldnachfrage auf Mehrjahrestief

Nach dem World Gold Council war die weltweite Goldnachfrage im dritten Quartal 2017 so niedrig wie seit acht Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Nachfrage auf 915 Tonnen, was einem Minus von 9% entspricht. Die Schmucknachfrage brach in Indien aufgrund strikterer Regulierungen und höherer Steuern um 25% zum Vorjahrsquartal ein. In China nahm die Schmucknachfrage hingegen um 13% auf 159,3 Tonnen zu, während die gesamte Schmucknachfrage im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3% auf 478,7 Tonnen sank. Dies war das schwächste dritte Quartal seit 17 Jahren. Seit Jahresbeginn lag die Nachfrage demnach bei 1.457 Tonnen und lag damit 3% über dem Vorjahreszeitraum.

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Die physische Goldnachfrage sank auf ein 8-Jahrestief.
 
Die Nachfrage nach Barren und Münzen zur Investmentanlage nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17% auf 222,3 Tonnen zu. Den größten Anteil daran trug diesmal China, das seine Nachfrage zum Vorjahresquartal um 57% auf 64,3 Tonnen erhöhte. Dagegen war die Nachfrage aus Indien, dem zweitgrößten Markt, schwach, wo diese um -23% auf nur 31 Tonnen fiel. In Europa stieg die Nachfrage nach Münzen und Barren um 36% auf 45,5 Tonnen, während das Vorjahresquartal relativ schwach war. Den größten Anteil daran trug die deutsche Nachfrage, die ungebrochen hoch bleibt und im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 45% auf 25,1 Tonnen anstieg. Die Geldpolitik der EZB sowie die geopolitischen Probleme Europas sorgen dafür, dass besonders die Deutschen weiterhin ihr Vermögen in Gold diversifizieren. Die Amerikaner sind wegen Donald Trump hingegen zur künftigen Wirtschaftsentwicklung sehr optimistisch eingestellt, weshalb die Nachfrage dort auf nur 7,3 Tonnen im dritten Quartal einbrach. Allein die Deutschen kauften damit mehr als dreimal so viel Gold wie die gesamten USA in Form von Münzen und Barren.

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Die Nachfrage nach Barren und Münzen als Investment blieb stark.
 
Die ETFs hatten ein weiteres Quartal mit Zuflüssen. Jedoch wurden netto nur 18,9 Tonnen dazugekauft, während es im dritten Quartal 2016 noch Zuflüsse in Höhe von 144 Tonnen waren. Die weltweiten ETFs hielten demnach Ende September insgesamt 2343,2 Tonnen (96,7 Mrd. USD) Gold für ihre Investoren, was der höchste Stand seit letztem Jahr im Oktober ist. Im August gab es Abflüsse, doch im August gab es wieder Zuflüsse, die im September zunahmen. Die Hausse am Aktienmarkt sowie Manien an anderen Märkten ziehen den Fokus auf sich, weshalb der sichere Hafen der Edelmetalle kurzfristig wenig Beachtung fand. Auch die restriktive Geldpolitik in den USA mit weiteren Zinsanhebungen halten amerikanische Investoren davon ab in ETFs zum aktuellen Zeitpunkt zu investieren.

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Die ETF-Zuflüsse stagnierten, was sich durch die Hausse am Aktienmarkt und dem gesteigerten Risikoappetit der Investoren erklärt.
 
Die Zentralbanken der Welt erhöhten ihre Käufe um 25% zum Vorjahr auf 111 Tonnen. Seit Jahresbeginn summieren sich diese auf 289,6 Tonnen. Der stärkste Käufer war wieder Russland, wobei auch Kasachstan und die Türkei ihre Käufe erhöhten. Die russische Zentralbank kaufte alleine im dritten Quartal rund 63 Tonnen Gold, worauf deren Gesamtreserven mittlerweile 1.778,9 Tonnen erreichten, was 17% der gesamten Devisenreserven entspricht. In diesem Jahr kauften die Russen bereits 164 Tonnen, was 35 Tonnen mehr als im Vorjahreszeitraum ist. Die Türken kauften im dritten Quartal 30,4 Tonnen und seit Jahresbeginn auch hohe 167 Tonnen. Kasachstan kaufte 10,3 Tonnen. 93% aller Zentralbankkäufe sind auf diese drei Notenbanken zurückzuführen wobei auf den Rest der Welt nur 7% entfallen.

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Die Käufe der Zentralbanken nahmen wieder zu.
 
Das weltweite Angebot an Gold sank im dritten Quartal um 2%. Die Minenproduktion fiel um 1% auf 841 Tonnen zum Vorjahresquartal, was jedoch die höchste Produktion in der Geschichte hatte. Die Produzenten reduzierten ihre Absicherungen um 10 Tonnen im dritten Quartal. Im dritten Quartal wurden 315,4 Tonnen Gold recycelt.

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Die weltweite Produktion ist weiterhin auf Rekordniveau.



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