Gold als Wertspeicher und sicherer Hafen in der Krise

25.06.2018 06:00  Von:: Lisa Strauss

… das belegen vor allem zahlreiche historische Daten. Doch warum tritt der Goldpreis seit Jahren auf der Stelle? Durch ökonomische und geopolitische Risiken müsste dieser nämlich eigentlich in die Höhe schießen. Da wären zum einen die Streitigkeiten zwischen Trump und Kim Jong-un, zum anderen die „großartige“ (Achtung: Ironie) Übereinstimmung im Asylstreit. Die Entwicklungen in Italien könnten ebenfalls besser laufen. Und trotz all dem bleibt der Goldpreis seit ca. 5 Jahren unverändert (1050 - 1400 US-Dollar).

Anleger glauben immer weniger an gute Renditechancen bei Gold, doch laut einer Studie vom Meinungsinstitut Forsa, wird das Edelmetall als Schutz vor Krisen und damit als Wertspeicher hoch geschätzt. Gerade bei einer derartigen Häufung von Risiken, wie wir sie aktuell haben. Die Sorge um die europäische Gemeinschaftswährung und deren möglicher Zerfall spricht für Gold – zumal das Italien-Thema die Angst vor einer Euro-Krise weiter befeuert.

Plötzlich ist das Thema Geldentwertung wieder brandaktuell. Und damit eben auch ein klassisches Argument für Gold als Inflationsschutz. Die Preise in der Euro-Zone stiegen im Mai durchschnittlich um 1,9%, in Deutschland sogar um 2,2%. Auch hier besänftigt die Forsa-Studie erneut: Gold wird wieder mehr als sichere Anlage gesehen, vor allem für risikoscheue Anleger. So sehen die Meisten Gold als eine Geldanlage, die nach mindestens drei Jahren Laufzeit den höchsten Gewinn erzielt.

Seien Sie sich also sicher: Gold kommt zurück.



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