Gold & Silber bald noch mehr im Vorteil: Die Steuerfreiheit für Fonds-Altbestände wird 2018 aufgehoben

27.11.2017 06:15  Von:: Sandra

Ab dem 31. Dezember 2017 werden sich die Regeln für Fonds-Altbestände ändern: Die Steuerfreiheit, die bisher für die Altbestände galt, wird abgeschafft. Das könnte für sehr viele Anleger teuer werden.

Mit der Verabschiedung des Investmentsteuergesetztes durch den deutschen Bundestag werden unabhängig vom Kaufdatum alle Fondsanteile ab dem 31.12.2017 als „fiktiv veräußert“ und am 01.01.2018 als „fiktiv wieder angeschafft“ behandelt. Durch dieses Gesetz wird der bislang gültige Bestandsschutz fast vollständig ausgehebelt. Dadurch droht nun vielen Anlegern eine hohe Steuerbelastung.

Um zumindest Kleinanleger vor der neuen Regelung zu schützen, wird es eine Freigrenze von 100.000 Euro geben. Jedoch wird jeder Euro über dem Betrag ab dem nächsten Jahr steuerpflichtig. Der neue Beschluss ist besonders für diejenigen belastend, die darauf vertraut haben, dass sie alle vor 2009 erworbenen Fonds auch noch in einigen Jahren steuerfrei verkaufen können.

Bei dem Kauf von Edelmetallen besteht das Problem der Abgeltungsteuer glücklicherweise nicht, da der Kauf von Gold vollkommen steuerfrei ist, sobald Sie das Gold mindestens ein Jahr in Ihrem Besitz haben. Das bedeutet, dass Sie sich mit der Investition in Gold sehr unkompliziert eine steuerfreie Wertanlage sichern können.

Bei einer Anlage von 100.000 Euro, identischer Vorsteuerrendite und 10 Jahre Anlagedauer erzielen Sie mit Gold gegenüber abgeltungssteuerpflichtigen Kapitalanlagen einen Mehrertrag von über 20.000 Euro, wie dieses Rechenbeispiel belegt.

Bei einer Nachsteuerrendite von beispielsweise 6% müsste eine Fondsanlage 8% vor Steuern erwirtschaften, um auf dasselbe Ergebnis zu kommen.
 

Was sollten Sie bis zum Jahresende tun?

Beschäftigen Sie sich frühzeitig mit der Materie, um eine überlegte Entscheidung zu treffen.

Stiftung Warentest hat eine FAQ zum Wegfall der Steuerfreiheit von Altbeständen mit den wichtigsten Fragen und Antworten veröffentlicht.

In Anbetracht der Höchststände an den Börsen ist die Gelegenheit vielleicht günstig sich von Altbeständen an Aktien oder Fonds zu trennen und Ihr Portfolio neu zu allokieren.

Stellen Sie sich die Frage inwieweit Sie es für wahrscheinlich erachten, dass Ihre „Altanlagen“ zukünftig eine rund 25% höhere Vorsteuerrendite als Gold und Silber erzielt, um auf eine vergleichbare Nachsteuerrendite zu kommen. Wir sehen hier die beiden Edelmetalle deutlich im Vorteil.

Wenn Sie wissen möchten, wie unser Geschäftsführer Tim Schieferstein 100.000 Euro in Gold investieren möchten, finden Sie hier die Antwort darauf.

Wenn Sie zukünftig Ihre Altersvorsorge im Rahmen eines Silber- bzw. Goldsparplans gestalten möchten, haben wir auch dazu mit dem besten Angebot laut Focus Money eine ideale Lösung



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