Längster Regierungsstillstand der US-Geschichte

12.01.2019 13:00  Von:: Markus Blaschzok

In den USA steht die Regierung nun seit drei Wochen still – der wohl längste Gouvernement Shutdown der US-Geschichte. Der Grund: Trump befindet sich mit der Opposition im Streit um die Mauer zu Mexiko. Die linken Demokraten weigern sich die Summe von 5,7 Mrd. Dollar für den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko zu bewilligen. Die Folgen des Regierungsstillstands sind ausbleibende Gehälter für Regierungsangestellte, die zumeist in Zwangsurlaub gehen. In der Vergangenheit wurden nach der Beilegung eines Government Shutdowns die Gehälter rückwirkend bezahlt, weshalb sich die meisten Bürokraten über bezahlten Urlaub freuen dürfen, während nur in einigen Bereichen die Beamten vorerst unbezahlt weiterarbeiten müssen. Sollten die Demokraten nicht einlenken, so könnte Trump einen nationalen Notstand ausrufen, was ihm sogar noch mehr finanzielle Mittel für die Mauer ermöglichen würde, da dann der Mauerbau ohne Bewilligung des Kongresses aus dem Militärbudget erfolgen würde.

Eine weitere Folge des „Shutdowns“ ist die demonstrative Untätigkeit der US-Terminmarktaufsicht, die seit dem 21. Dezember keinen Terminmarktreport mehr veröffentlicht hat, obwohl sie die Daten sicherlich automatisiert seitens der Börsen vorliegen hat. Damit fehlt uns ein wichtiger Baustein für die Analyse der Rohstoffmärkte. Regierungsstillstände, die zu einem Ausfall des CoT-Reports geführt haben, kamen erst dreimal vor und waren damit in der Vergangenheit extrem selten.

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Gouvernment Shutdowns sind selten – CoT-Reporte werden bald wieder veröffentlicht werden.



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