Mehr Gründe als je zuvor sprechen für Gold

19.03.2017 11:30  Von:: Tim Schieferstein

Seit Jahresanfang hat der Goldpreis kräftig zugelegt. Schaut man auf die Ereignisse der nächsten Monate, so zeigt sich, warum physisches Gold und Silber bei Anlegern weiterhin sehr begehrt sein sollten. Die Perspektiven für die Edelmetalle sind hervorragend.

Der S&P500 eilt von Rekord zu Rekord, der DAX nimmt den Spitzenwert vom Frühjahr 2015 ins Visier: Wer braucht in diesem Umfeld schon Gold? Vernünftige und vorausschauende Anleger! Warum?: Von Tag zu Tag wird die Gefahr, dass die weltweite Schuldenblase und das gigantische Gelddrucken der Notenbanken böse enden werden, größer. Auf umgerechnet 300 Billionen Dollar sind die weltweiten Schulden bisher gestiegen. Das entspricht mehr als dem Vierfachen der jährlichen Leistung der Weltwirtschaft. Ein Ende dessen ist nicht in Sicht. Die Notenpressen drucken weiter und drucken weiter, sie finanzieren die Schulden und halten das Schuldenspiel am Laufen. Die US-Notenbank, die EZB und die japanische Notenbank drucken aktuell umgerechnet insgesamt rund 200 Mrd. Dollar pro Monat. Allein 50 Mrd. Dollar pro Monat entfallen dabei auf die US-Notenbank, weil sie das Geld aus alten, auslaufenden Anleihen in neue Anleihen steckt. So wird ihre Bilanzsumme stabil gehalten. Das Ergebnis: Durch diese gigantische Geldschwemme ist jeder Dollar, jeder Euro und jeder Yen immer weniger wert – genau das spiegelt der Anstieg von Gold und Silber in der jeweiligen Währung wider.

Die folgenden Charts zeigen die Wertentwicklung der beiden Edelmetalle Gold und Silber im Vergleich zu weiteren Anlagemöglichkeiten im Zeitverlauf – einmal in der kurzfristigen Perspektive im aktuellen Kalenderjahr 2017 und einmal kumuliert seit Beginn der weiterhin andauernden säkularen Edelmetall-Hausse im Jahr 2001:

Chart

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 Silber korrigierte zuletzt etwas stärker als Gold.

Chart

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Im Langzeitvergleich verschiedener Anlagemöglichkeiten weisen Gold und Silber die höchste Performance auf.

Präsidentschaftswahl in Frankreich: Sorge vor Auseinanderbrechen des Euro

Neben den aktuellen Marktgeschehnissen sprechen auch eine Serie von politischen Ereignissen klar für den Besitz von Gold: Im Fokus vieler Investoren lag als erstes die Wahl in den Niederlanden am 15. März. Diese Wahl hat Wilders für sich entscheiden können, was den Investoren die Sorge nimmt, dass Marine Le Pen, die Chefin des Front National, bei der Präsidentschaftswahl am 23. April besser abschneiden könnte. Ihre Siegchancen bei der Stichwahl am 7. Mai dürften also schlechter ausfallen und damit keine Gefahr für die politische EU sein.

Die Sorge der Investoren vor einem anderen Ausgang der Wahl in Frankreich liegt darin begründet, dass Le Pen den Ausstieg Frankreichs aus dem Euro anstrebt. Diese Entscheidung hätte weitreichende Folgen, denn ohne Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone, kann es keinen Euro geben. Dass Umfragen auch meilenweit danebenliegen können, haben bereits Ereignisse wie das Brexit-Referendum und der überraschende Wahlsieg von Donald Trump klar gezeigt. Investoren sind daher deutlich vorsichtiger geworden. Die Flucht in Bundesanleihen war die Folge. Die Zinsen für einjährige Bundesanleihen waren dadurch im Februar bis auf das Rekordtief von minus 0,95 Prozent gesunken, ehe die Zinsen zuletzt etwas gestiegen sind. Die Sorge der Investoren könnte nun ebenso schnell wieder hochkochen. Gold als sicherer Hafen dürfte daher zusehends gefragt sein.

Die Sorge der Investoren vor einem anderen Ausgang der Wahl in Frankreich liegt darin begründet, dass Le Pen den Ausstieg Frankreichs aus dem Euro anstrebt. Diese Entscheidung hätte weitreichende Folgen, denn ohne Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone, kann es keinen Euro geben. Dass Umfragen auch meilenweit danebenliegen können, haben bereits Ereignisse wie das Brexit-Referendum und der überraschende Wahlsieg von Donald Trump klar gezeigt. Investoren sind daher deutlich vorsichtiger geworden. Die Flucht in Bundesanleihen war die Folge. Die Zinsen für einjährige Bundesanleihen waren dadurch im Februar bis auf das Rekordtief von minus 0,95 Prozent gesunken, ehe die Zinsen zuletzt etwas gestiegen sind. Die Sorge der Investoren könnte nun ebenso schnell wieder hochkochen. Gold als sicherer Hafen dürfte daher zusehends gefragt sein.

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