US-Notenbank bestätigt Stagflation – extrem bullisch für Gold!

04.05.2018 18:00  Von:: Markus Blaschzok

Am Mittwoch wurde das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank veröffentlicht. Das Protokoll bestätigte erstmals unsere Sichtweise, die wir bereits seit Anbeginn des Zinsanhebungszyklus in den USA vertreten und damit bisher nahezu allein auf weitem Flur standen. Die FED konstatierte, dass die Teuerung sich dem Ziel von 2% bis 3% Inflation nähert und dort verharren dürfte, während man eine Abschwächung der Konjunktur sieht. Trotzdem wird weiter an dem Zinsanhebungszyklus festgehalten, da man den Aktienmarkt einbremsen will. Mit anderen Worten konstatierte man, dass die Zinsen nicht wegen einer starken Wirtschaftsentwicklung angehoben werden, sondern weil die Inflation die Konsumenten- und Assetpreise nach oben treibt. Dies entspricht genau den gleichen Gegebenheiten wie auch schon in den siebziger Jahren, als die Inflation die Zinsen über 20% nach oben drückte, während der Aktienmarkt real um 95% einbrach und der Goldpreis um das 24-fache anstieg. Steigende Inflationsraten bei einer gleichzeitigen Kontraktion der Wirtschaft nennt man Stagflation. Diese ist sehr bullisch für den Goldpreis. Der neue Bullenmarkt bei den Edelmetallen steht damit kurz vor seinem nächsten und finalen Anstieg über die kommende Dekade hinweg.



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