Wie die Bundesregierung wichtige Reformen zur Bankenregulierung verhindert

13.07.2017 06:15  Von:: Sandra

Die Alarmglocken läuten. Anfang Mai warnte die Bundesbank vor einer neuen Banken- und Finanzkrise, obwohl Finanzminister Wolfgang Schäuble immer wieder betonte, dass sich eine Krise wie ab 2007 nicht wiederholen darf. Um die Steuerzahler besser zu schützen und um zu vermeiden, dass EU-Bürger erneut so einer drastischen Belastung wie während der Krise 2007 ausgesetzt werden, arbeitet der Basler Ausschuss für Finanzstabilität seit Jahren an einem internationalen Regelwerk. Ziel ist es, das europäische Bankensystem stabiler zu machen. Trotz der Versprechungen des Finanzministers blockiert nun ausgerechnet die deutsche Bundesregierung gemeinsam mit den Lobbyisten der Banken diese dringend notwendigen Reformen. Die Forderungen aus Basel sind klar: Die Banken sollen deutlich mehr Eigenkapital vorlegen, sodass im Falle einer Krise die Steuerzahler nicht mit in Verantwortung gezogen werden. Die Großbanken klagten jedoch, dass es durch diese Regelungen zu Benachteiligungen für europäische Banken kommen könnte. Daraufhin änderte die EZB die Regelungen der Eigenkapital-Anforderungen für Banken, wodurch Steuerzahler wieder höhere Risiken zu tragen haben. Wie weit Europa aktuell davon entfernt ist, eine Krise wie in 2007 zu verhindern, legt das WDR in einem ausführlichen Beitrag dar:

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