Technische Analyse zu Gold

09.10.2015 16:00  Von:: Markus Blaschzok

Die wöchentlich erscheinenden Terminmarktdaten für Gold waren zum Stichtag des 29. September noch gut und sprachen für steigende Preise. Heute Nacht werden schon die neuen CoT-Daten veröffentlicht mit dem Stichtag dieser Woche Dienstag, auf die wir schon gespannt warten. Die Abonnenten unseres Premium-Marktkommentars werden bereits 20 Minuten nach der Veröffentlichung über die neuesten Entwicklungen informiert, sodass man noch vor Börsenschluss eine Handelsentscheidung treffen kann. Das Sentiment lässt Gold grundsätzlich Potenzial bis mindestens 1.180 USD und im besseren Szenario sogar bis 1.230 USD.

Gold zeigt sich viel stärker als Silber und die Daten zeigen, dass Gold viel knapper ist und es im Silber aktuell immer noch ein Überangebot gibt.

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

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Die Terminmarktdaten für Gold sind immer noch gut und lassen einiges Potenzial nach oben. 

GOLD im Tageschart

Nach dem Ausbruch aus dem ersten Dreieck zum Ende des Monats August, als wir ein Kaufsignal erhielten, hat sich wieder eine größere Konsolidierungsformation in einer Art Dreieck ausgebildet. Über 1.155 USD wird diese gebrochen und der Preis hätte dann Potenzial bis mindestens 1.180 USD oder gar im günstigeren Fall bis 1.230 USD. Auf diese Widerstandlinie muss man also nun achten und mit einem Bruch dieser kaufen bis zu den genannten nächsten Widerstandmarken.  

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Gold in US-Dollar steht kurz davor seinen Anstieg fortzusetzen – dazu muss die aktuell leicht abwärts gerichtete Widerstandslinie überwunden werden.

GOLD IN EURO

In Euro hatte der Preis sich über 980 Euro je Feinunze gehalten und damit den langfristigen Aufwärtstrend seit Anfang 2014 bestätigt. Da die Europäische Zentralbank in Europa weiterhin 60 Mrd. Euro druckt und das Ankaufprogramm in den kommenden Jahren nicht nur verlängern sondern auch ausweiten wird, kann man eine weiterhin positive Entwicklung von Gold in Euro erwarten. Wahrscheinlich ist die Baisse in Euro seit Anfang 2014 bereits vorbei und ein neuer Bullenmarkt hat auch in der Gemeinschaftswährung begonnen. Solange die EZB weiter Papiergeld druckt, sind wir bullisch.

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Gold in Euro hat den mittelfristigen Abwärtstrend durchbrochen und den langfristigen Aufwärtstrend bestätigt, weshalb wir von weiter steigenden Preisen ausgehen, solange der Aufwärtstrend nicht verletzt wird. 

Monatskäufer von physischen Edelmetallen finden einen guten Zeitpunkt um weiter kleine Käufe physischer Edelmetalle vorzunehmen und sich so auf die kommende Abwertung des Euros vorzubereiten. Insbesondere in Euro sehen wir nur noch sehr wenig Rückschlagpotenzial, weshalb man hier jetzt von einer idealen Akkumulationsphase sprechen kann.

 

PS: Am 20.10.15 findet um 17.30 Uhr unsere nächste Onlinekonferenz mit Chef-Analyst Markus Blaschzok statt – Sie können sich hierzu hier kostenlos anmelden und exzellente Marktinformationen zu Edelmetalle aus erster Hand erhalten. Er wird unter anderem auf die Thematik „Goldverbot – ja / nein“ eingehen.

 



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