Technische Analyse zu Gold

08.01.2016 17:45  Von:: Markus Blaschzok

Die wöchentlich von der US-Börsenaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Terminmarktdaten für Gold sind gut und die Masse der Spekulanten hat auf fallende Preise gesetzt, in der Hoffnung, der Goldpreis würde auf 1.000$ je Feinunze fallen. Doch gerade dann, wenn alle glauben es kann nur noch fallen, steigt der Preis. Die Hausse wird eben in der tiefsten Baisse geboren. Einem Anstieg des Goldpreises steht zumindest seitens des Terminmarktes nichts im Wege im Augenblick.

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

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Die Terminmarktdaten für Gold sind bereinigt und eine deutliche Preiserholung wäre jederzeit möglich

GOLD IN US-DOLLAR IM TAGESCHART

In der letzten Analyse vom Wochenanfang schrieb ich, dass Gold eine kurze Erholung starten dürfte, wenn es dem Preis gelingt, den Widerstand bei 1.084$ zu überwinden. Dies gelang Gold im Wochenverlauf dann auch und sofort schnellte dieser 40 US-Dollar über diesen Widerstand, wie man im folgenden Chart sieht. Wenn ein Preis- oder Kursverlauf erst eine Unterstützung nach unten bricht (1.084$), sich dort stabilisiert und dann wieder nach oben über diesen Widerstand ansteigen kann, ist es bullisch. Umso erstaunlicher ist diese Preiserholung, da wir Mitte Dezember eine Zinsanhebung in den USA bekamen und dies nicht mehr zu einem Sell Off bis 1.000$ führte. Kurzfristig gibt es also wirklich Grund zur Hoffnung und Optimismus, solange der Preis nicht wieder unter 1.084$ fällt.

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Das Chartmuster im Gold ist bullisch nachdem der Widerstand bei 1.084$ wieder zurückerobert wurde.

GOLD IN EURO

Auf Eurobasis fiel der Goldpreis zum Jahresende unter den 2014 gestarteten Aufwärtstrend. Nach der Zinsanhebung konnte dieser jedoch wieder ansteigen und in diesen zurückkehren, womit der Aufwärtstrend weiterhin intakt ist. Aufgrund der weiteren quantitativen Maßnahmen in Europa durch das QE-Programm, Target2, ANFA usw. sowie der politischen Entwicklungen sehen wir den Goldpreis in Euro auch im neuen Jahr 2016 weiter deutlich steigen.

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Der langfristige Aufwärtstrend ist intakt

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