Technische Analyse zu Gold

31.03.2017 15:00  Von:: Markus Blaschzok

Die wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für das Gold sehen weiterhin gut aus. Zuletzt zeigte sich deutliche Stärke und wir konnten auch eine Kursbeeinflussung im Bereich von 1.255$ ausmachen. Ohne diese wäre der Preis wohl schnell weiter bis auf 1.280$ geklettert. Insgesamt zeigt sich der Goldmarkt seit Jahresbeginn sehr stark und stimmt optimistisch. Die bevorstehenden Zinsanhebungen in den USA werden keinen so großen Einfluss auf den Goldpreis haben, wie in den letzten Jahren. Gold dürfte sich hingegen weiterhin relativ stark zeigen. Charttechnische Kaufsignale dürfen daher weiterhin angenommen werden.

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

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Der Terminmarkt ist eher im bullischen Bereich

Gold in US-Dollar

Der Goldpreis hat einen starken Widerstandsbereich zwischen 1.250$ und 1.280$ erreicht. Hier liegen hintereinander ein horizontaler Widerstand, die 200-Tagelinie und der Abwärtstrend bei 1.280$. An all diesen Marken kommt es zu vermehrten Verkaufsdruck durch Gewinnmitnahmen sowie Short-Sellern. Sollte der Goldpreis jedoch in den nächsten Handelstagen über den Widerstand bei 1.280$ springen können, so gibt es für die Spekulanten keinen Grund mehr eine Shortposition zu halten. Die Bären müssten sich in einem Short-Squeeze eindecken und die Bullen würden prozyklisch hinzukaufen, was zu einem Kursfeuerwerk führen könnte. Schnell würde der Preis dann auf das Hoch des letzten Jahres ansteigen. Da der Terminmarkt enorme relative Stärke zeigt, sehen wir gute Chancen für dieses Szenario. Lediglich weitere Zinsanhebungen in den USA könnten dem einen Strich durch die Rechnung machen und zu einer zeitlich ausgedehnten Konsolidierung führen.

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Der Abwärtstrend könnte bald übersprungen werden.

Gold in Euro

In der europäischen Gemeinschaftswährung ist der Goldpreis besonders stark, da die EZB den Euro unablässig entwertet. Der Goldpreis lief nicht einmal mehr bis an den langfristigen Aufwärtstrend zurück wegen dem schwachen Euro. Insbesondere in Euro muss man den nächsten Rücksetzer für langfristige Käufe nutzen, da der Bullenmarkt für Gold in Euro bereits seit drei Jahren intakt ist. Der Euro wird weiter abwerten und der Goldpreis in Euro immer weiter ansteigen.

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Gold in Euro hält sich sehr stark.



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