Technische Analyse zu Gold

15.09.2017 14:00  Von:: Markus Blaschzok

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

Die wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Gold zeigen seit zwei Wochen eine starke Positionierung der bullischen Spekulanten an. Während der letzten fünf Wochen zeigte sich zudem relative Schwäche, die vermutlich auf ein temporäres physisches Überangebot sowie eine in den Daten sichtbare Preisdrückung über den Terminmarkt zurückzuführen ist.

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Der Terminmarkt zeigt eine deutliche Übertreibung an.

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Die einfache Darstellung zeigt mittels der roten Farbe, dass die Spekulation heiß gelaufen ist.

Chartanalyse zu Gold in US-Dollar

150$ stieg der Goldpreis binnen zweier Monate an und erreichte damit exakt das Preisziel, das wir Mitte Juli ausgerufen hatten. Nach diesem starken Anstieg ohne nennenswerte Erholungspause ist jetzt erst einmal mit einer Verschnaufpause zu rechnen. Als nächstes dürfte es zu einem Test der Unterstützung bei 1.300$ kommen. Ob von dort aus der Preis wieder ansteigen kann, hängt von der bis dahin stattfindenden Bereinigung am Terminmarkt ab, sodass wir dann eine Neubewertung durchführen müssen.

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Ein Kreuzwiderstand bei Gold in US-Dollar wurde erreicht.

Chartanalyse zu Gold in Euro

In Euro konnte der Preis für Gold den langfristigen Aufwärtstrend vor zwei Monaten verteidigen und hält sich seither darüber. Nach zwei Verbalinterventionen seitens der US-Notenbank und einer zuletzt gestiegenen Wahrscheinlichkeit für eine erneute Anhebung der Zinsen in den USA zum Jahresende, könnte der Euro in den kommenden Monaten schwächer gehen. In diesem Fall dürfte sich der Goldpreis in Euro bis Jahresende stark halten und oberhalb des langfristigen Aufwärtstrends notieren. Zum neuen Jahr rechnen wir dann mit einem erneuten starken Schub für die Edelmetalle, sodass sich der Goldpreis in Euro dann wieder in Richtung der letztjährigen Hochs aufmachen könnte. Besonders da eine Abwertung des Euros aufgrund einer Verlängerung der Anleihekäufe der EZB im neuen Jahr möglich ist, sollte man die nächste Korrektur für einen strategischen physischen Nachkauf nutzen.

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Der Aufwärtstrend bei Gold in Euro ist intakt.



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