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Technische Analyse zu Gold: Weitere Konsolidierung oder Weihnachtsrallye am Goldmarkt?

-  Die Netto-Shortposition der Big 4 erhöhte sich von 18 auf 19 Tage der Weltproduktion.

-  Die Netto-Shortposition der Big 8 verringerte sich von 38 auf 37 Tage der Weltproduktion.

- Die Positionierung der BIG4 stieg unwesentlich um einen Tag der Weltproduktion an. Man bremst den Goldpreis noch nicht aus, was gut ist. Ein starker Anstieg dieser Positionierung wäre ein deutlicher Hinweis auf ein Top und eine Trendwende am Goldmarkt.

- Die Spekulanten gingen nur mit 8,4 Tsd. Kontrakten Long, während der Preis um 39 US-Dollar zulegen konnte. Das zeigt Stärke. Der CoT-Index ist noch immer bei 76 Punkten absolut und bei 60 Punkten zum Open Interest.

- Bei dieser Stärke und den guten Daten ist jeder Rücksetzer eine neue Kaufchance. Sollte es eine kurzzeitige Dollarschwäche geben, muss diese für einen Kauf genutzt werden. Über 1.800 US-Dollar bleibt Gold Long mit Potenzial auf 1.900 US-Dollar.

ChartObwohl der Goldpreis schon deutlich anstieg, ist der Markt noch nicht überkauft

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Chart

Die mutmaßliche Manipulation am Goldmarkt ist immer noch relativ gering

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Anfang November crashte der US-Dollar worauf der Goldpreis diametral gegensätzlich um 170 US-Dollar bis an den Widerstand bei 1.800 US-Dollar explodierte. Seit einem Monat hält dieser Widerstandsbereich jedoch den Angriffen der Goldbullen stand.

Es wäre seitens der CoT-Daten noch weiteres Potenzial nach oben vorhanden, das freigesetzt werden könnte, wenn der Widerstand bei 1.800 US-Dollar von den Bullen nachhaltig zurückerobert wird.

Kurzfristig scheint jedoch eine Gegenbewegung beim USD-Index bis auf 108 Punkte möglich. Diese kurzzeitige Stärke beim Dollar könnte den Goldpreis zurück auf die Unterstützung bei 1.735 US-Dollar drücken. Der Goldpreis in Euro dürfte hingegen von einer neuerlichen Euroschwäche profitieren.

Kurzfristig besteht also die Gefahr, dass sich die Konsolidierung des starken Preisanstiegs in einer Handelsspanne zwischen 1.735 US-Dollar auf der Unterseite und 1.800 US-Dollar auf der Oberseite fortsetzen wird, wenn der USDX eine Erholung startet.

Da der Terminmarkt jedoch Stärke zeigte in den letzten Wochen, muss man einen möglichen Ausbruch über 1.800 US-Dollar weiter auf dem Spielplan haben. Bricht der Goldpreis darüber aus, so würde dies ein Kausignal mit einem Ziel bei ca. 1.900 US-Dollar erzeugen.

 ChartNach einer Rallye von fast 200 US-Dollar dauert die Korrektur des Anstiegs am Widerstand bei 1.800 US-Dollar unvermindert an

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Im Tageschart zeigt sich deutlich die Rückeroberung der langfristigen Unterstützung bei 1.680 US-Dollar, was ein starkes Kaufsignal generiert hatte. Die klassische Charttechnik lehrt, dass es bei einem Bruch einer solch signifikanten Unterstützung zu einem weiteren deutlichen Preiseinbruch kommt, was sich einige große Spieler zunutze machten, um günstig in den Markt einsteigen zu können, während die letzten zittrigen Hände unter den Fondsmanagern ihre Bestände auf den Markt warfen.

Deshalb galt es für mittelfristig agierende Trader, dass man spätestens über 1.680 US-Dollar wieder long gehen musste. Kurzfristig agierende Trader haben bereits an der Unterstützung bei 1.616 US-Dollar einen antizyklischen Long-Einstieg versucht. Ist man mit einer Long-Position im Plus, dann schützt eine Stop-Loss-Order vor einem Verlust bei einem erneuten Einbruch.

Nachdem der Goldpreis über 1.680 US-Dollar ansteigen und in die alte Handelsspanne zurücksprang, dürften wir das Tief der zweijährigen Korrektur bei 1.616 US-Dollar gesehen haben. Der nächste signifikante Widerstand liegt erst bei 1.980 US-Dollar, wo man mindestens kurzzeitig Gewinne erst einmal einstreichen und eine Korrektur abwarten sollte.

ChartNach der Rückeroberung der alten Unterstützung bei 1.680 US-Dollar stieg der Goldpreis auf 1.800 US-Dollar an

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Der Goldpreis in Euro handelt in der gleichen Handelsspanne, wie noch im August des Jahres. Hier zeigt sich deutlich, dass einerseits die Dollarschwäche für den Goldpreisanstieg in US-Dollar verantwortlich war und andererseits eine kurzzeitige Eurostärke den Goldpreis in Euro gedrückt hatte. In Euro hat keine Rallye des Goldpreises stattgefunden.

Der Goldpreis in Euro keilt sich zunehmend ein zwischen 1.655 Euro auf der Unterseite und 1.730 Euro auf der Oberseite ein. Ein Ausbruch nach oben oder unten bringt ein Kauf- oder Verkaufssignal auf Sicht der nächsten Wochen. Daytrader kaufen die Unterseite der Handelsspanne und verkaufen die Oberseite. Kurzfristig halten sich die bullischen und bärischen Argumente die Waage, doch im kommenden Jahr wird es einen nachhaltigen Ausbruch über diese Handelsspanne geben. Ob der Goldpreis zuvor noch einmal abtauchen muss, bleibt abzuwarten.

ChartDer Goldpreis in Euro keilt sich zunehmend ein

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