Technische Analyse zu Palladium

04.12.2017 15:00  Von:: Markus Blaschzok

 Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

Die wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Palladium zeigen eine unvermindert hohe bullische Spekulation beim Palladium an, was angesichts der starken physischen Nachfrage und des immer weiter ansteigenden Preises auch nicht verwundert. Solange es ein Angebotsdefizit am physischen Markt gibt, sind die Sentiment-Daten zweitrangig.

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Der Terminmarkt für Palladium zeigt, dass die Masse der Spekulanten sehr bullisch ist.

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Die einfache Darstellung zeigt an der roten Farbe, dass Palladium jederzeit einen Rückschlag erleiden kann.

Chartanalyse zu Palladium in US-Dollar

Palladium steigt getrieben von starker physischer Nachfrage immer weiter an. Diese begründet sich auf dem politischen Kampf gegen Dieselfahrzeuge und die gleichzeitige Förderung von Elektrofahrzeugen, bei denen Palladium eingesetzt wird. Solange diese Nachfrage und das Defizit anhalten, solange kann der Preis grundsätzlich weiter ansteigen. Charttechnisch bleibt nur zu sagen, dass der Aufwärtstrend weiterhin intakt ist und lediglich prozyklische trendfolgende Handelsansätze Sinn machen. Aufgrund der relativen Stärke verbieten sich antizyklische Shorts zum aktuellen Zeitpunkt, da die hohe Spekulation solange ignoriert werden muss. Stop Loss Orders sollte man unterhalb des Aufwärtstrends platzieren, doch solange dieser intakt bleibt, gibt es keinerlei Handlungsbedarf und man darf zusehen, wie der Preis weiter ansteigt.

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Palladium kann aufgrund der hohen Nachfrage immer weiter ansteigen.

Chartanalyse zu Palladium in Euro


In Euro hatten wir Anfang 2016 Palladium bei 450€ je Feinunze aufgrund seiner relativen Stärke zu allen anderen Edelmetallen und dem gleichzeitigen Erreichen einer signifikanten Unterstützung, zum Kauf empfohlen. Da die EZB beschlossen hat bis September 2018 weiterhin Geld zu drucken, wird der Euro weiterhin an Kaufkraft verlieren und somit den Preis für Palladium in Euro besonders stützen. Charttechnisch gibt es keinen Handlungsbedarf, solange der Preis nicht unter 750€ je Feinunze fällt und man darf zusehen, wie der Preis weiter ansteigt.

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Im kommenden Jahr dürfte Palladium in Euro aufgrund der expansiven Geldpolitik der EZB profitieren und gut unterstützt sein.

Platin/Palladium-Ratio


Das langfristige Ratio von Platin zum Palladium zeigt uns, dass Palladium historisch gesehen relativ teuer zum Platin ist. Der langfristig orientierte Investor könnte daher vermehrt auf Platin setzen und dies in einem Edelmetalldepot strategisch zum Palladium übergewichten.

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Im kommenden Jahr dürfte Platin in Euro aufgrund der expansiven Geldpolitik der EZB profitieren und gut unterstützt sein.



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