Technische Analyse zu Platin

13.05.2016 16:30  Von:: Markus Blaschzok

Die wöchentlich von der US-Börsenaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Terminmarktdaten für Platin zeigen, dass der Preisanstieg noch etwas Luft nach oben hätte, bevor vergleichbare Verkaufsniveaus erreicht werden wie in der Vergangenheit. Die Spekulanten gingen mit dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend prozyklisch long, während Shortpositionen massiv reduziert wurden. Alleine die Intermarketanalyse des Gesamtsektors mag einen weiteren Anstieg bis 1.200$ je Feinunze jetzt noch aufhalten. Sollten sich Gold und Silber also stark halten, so wäre ein weiterer Anstieg seitens der Terminmarktdaten möglich, bevor eine Korrektur einsetzen würde.

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

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Der Terminmarkt ist zwar nicht mehr im Kaufbereich, doch ist noch etwas Luft vorhanden, bevor alle Bullen einseitig positioniert sind.

PLATIN   IN  US-DOLLAR

Mit dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend erfolgte ein mustergültiger Rücksetzer an den Abwärtstrend und so kam es, dass sich unter dem Widerstand bei 1.000$ eine mustergültige Schulter-Kopf-Schulter Formation bildete, die ein Preisziel bei 1.200$ in den Raum stellt. Man darf also über 1.000$ je Feinunze weiterhin auf der Bullenseite verweilen und sich einen Anstieg bis 1.200$ erhoffen, wo man dann doch erst einmal kurzfristig wieder Gewinne mitnehmen sollte.

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Platin in US-Dollar gelang der Ausbruch aus einer S-K-S Formation.                                                                                                           

PLATIN  IN EURO

Auf Eurobasis gelang es Platin nach dem erfolgreichen Test der Unterstützung bei 800 Euro nun den Abwärtstrend zu testen, aus dem es im letzten Jahr gefallen war. Geling die Rückkehr in diesen Abwärtstrendkanal, so wäre ein mittelfristiges Preisziel von 1.150 Euro je Feinunze möglich, bevor es zu einer längeren Konsolidierung kommen dürfte. Langfristig sehen wir hier ganz eindeutig wieder neue Hochs und auf Eurobasis sollte man nicht zu lange warten und besser das Edelmetalldepot mit Platin diversifizieren, denn die EZB schöpft immer weitere Euros aus dem Nichts, weshalb der Preis langfristig steigen muss.

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Platin in Euro scheint die Tiefs hinter sich zu haben und wieder zu steigen.



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