Technische Analye zu Platin

17.03.2017 17:00  Von:: Markus Blaschzok

Die wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Platin zeigten seit Jahresbeginn, dass sich die Bullen schnell verausgabten. Die Nachfrage war nicht stark genug bzw. war das Angebot am physischen Markt zu hoch. Deshalb gelang es dem Platinpreis auch zuletzt nicht den Widerstand bei 1.000$ nachhaltig zu überwinden. Die Gefahr eines stärkeren Rücksetzers scheint gegeben und das Potenzial auf der Oberseite kurzfristig begrenzt zu sein. Für jedwede Longposition im Trading sollte man Absicherungen platzieren. 

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

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Der Terminmarkt konnte in den letzten Wochen nicht überzeugen.

Platin in US-Dollar

Dem Platinpreis gelang es nicht den Widerstand bei 1.000$ nachhaltig zu überwinden, was angesichts des kurzfristigen Überangebots am Markt zu erwarten war und von uns richtig prognostiziert wurde. Dennoch dürfte der Platinpreis einen langfristigen Boden ausbilden und langfristige Investoren finden aktuell günstige Nachkaufgelegenheiten. Im Trading bieten sich im Bereich zwischen 900$ und 820$ antizyklische Kaufmöglichkeiten, während man prozyklisch erst über 1.000$ einsteigen sollte, sofern sich der Terminmarkt bis dahin bereinigt hat.

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Platin prallte am Widerstand bei 1.000$ nach einem Ausbruch, aus dem Abwärtstrend ab. 

Platin in Euro

In der europäischen Gemeinschaftswährung ist der Platinpreis aufgrund des schwachen Euros noch besser unterstützt. Da die EZB weiterhin so viel Geld druckt und den Euro weiter abwerten wird, ist es wahrscheinlich, dass die letztjährigen Hochs bald wieder erreicht werden könnten. Ein Rücksetzer auf die nahe grüne Unterstützung scheint möglich. Der Preis könnte dann aber im Rahmen eines weiter schwächeren Euros wieder ansteigen. Besonders im Euroraum bietet sich aufgrund der hohen Inflation ein Investment in Platin an.  

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Ein weiterhin schwacher Euro könnte dem Preis Flügel verleihen.



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