Schnelle Lieferung Über 100 Standorte Bezahlen mit Käuferschutz Trusted Shops 4,71 Hervorragend Gold-Preisvergleich: Sehr gut
Trusted Shops 4,71 Hervorragend Gold-Preisvergleich: Sehr gut
moinAI Chat
Preisgarantie:
Loading...
Minuten
Zur Startseite gehen
Focus Money Bester Edelmetallhändler
Kurse in € / oz, Stand:
...

Der Goldpreis keilt sich ein – danach kommt der starke Ausbruch

CoT-Analyse vom 4. Mai:

Der Goldpreis schoss zur Vorwoche um 129 US-Dollar nach oben, wobei der CoT-Index zum Open Interest adjustiert um 7 Punkte auf 23 Punkte anstieg. Der normale CoT-Index hatte sich lediglich um 3 Punkte verbessert. Zur Vorwoche offenbart dies eine leichte Schwäche.

Zum Vormonat sehen wir ein ausgeglichenes Verhältnis am Goldmarkt auf dem aktuellen Niveau. Insgesamt sind die Terminmarktdaten mit einem CoT-Index von 23 Punkten zum Open Interest adjustiert im überkauften Bereich und es gibt jede Menge Long-Drop-Potenzial.

Das bedeutet, dass es noch zu einem deutlichen Long-Drop kommen kann, wenn der Krieg anhalten sollte, der Rohölpreis weiter ansteigt, sich der Zinsdruck nach oben erhöht und die US-Notenbank hawkish bleibt. Erst danach wäre die Korrektur womöglich ausgestanden und man könnte wieder mit einem sehr guten Chance-Risiko-Verhältnis auf der Long-Seite aktiv werden.

Die Bullen sind zurück und versuchen, die Bären zurückzudrängen

Der Goldpreis scheiterte nach einem Retest des ehemaligen Aufwärtstrends im Bereich zwischen 4.800 US-Dollar und 4.900 US-Dollar, was unser Ziel für diese technische Gegenbewegung war. Seitdem ist der Preis wieder gefallen. Wir hatten bei 4.800 US-Dollar geshortet und im Tief wurden 4.500 US-Dollar erreicht. Seit Ende der letzten Woche haben wir unsere Position glattgestellt, da im Bereich um 4.400 US-Dollar je Feinunze eine wichtige Dreifachunterstützung liegt.

Dort treten nun Bullen auf das Parkett und kaufen Gold antizyklisch in der Hoffnung, dass der Preis von diesem Niveau aus wieder ansteigen und neue Allzeithochs erreichen wird. Mittel- bis langfristig orientierte Käufer sehen hier eine gute Einstiegschance. Diese Käufer dürften nun einige Zeit gegen die Bären kämpfen, sodass sich der Goldpreis sukzessive zwischen dem langfristigen Aufwärtstrend mit der Dreifachunterstützung auf der Unterseite sowie dem Abwärtstrend bei aktuell rund 4.850 US-Dollar auf der Oberseite einkeilen dürfte.

Die Volatilität sollte in den kommenden Wochen entsprechend abnehmen, während der Preis seitwärts rauf- und runterhandelt, bis sich zeigt, welche Seite sich durchsetzt. Dabei dürfte sich zunehmend Druck aufbauen, der sich schließlich entweder in einem bullischen Ausbruch über den Abwärtstrend oder in einem bärischen Bruch unter den Aufwärtstrend und die dreifache Unterstützung entlädt. Im letzteren Fall wäre das sehr bärisch und dürfte wahrscheinlich einen relativ schnellen Abverkauf nach sich ziehen, der in einem finalen Rücksetzer bis etwa 3.600 US-Dollar enden könnte.

Sollten jedoch die Bullen obsiegen und den Abwärtstrend überwinden, was ich aktuell für das weniger wahrscheinliche Szenario halte, könnten sie den Goldpreis erneut in Richtung des Allzeithochs im Bereich um 5.600 US-Dollar treiben. Im Moment bin ich eher bärisch gestimmt, doch letztlich wird das technische Signal erst mit dem Ausbruch nach oben oder unten geliefert. Ein Anstieg an den Abwärtstrend dürfte dabei womöglich auch im Daytrading erneut eine interessante kurzfristige Trading-Chance bieten. Aktuell sehe ich Preisanstiege weiterhin als erneute Short-Chance, es sei denn, es kommt zu einem Frieden im Mittleren Osten und Kevin Warsh erweist sich als weniger hawkish, als er derzeit erscheint.

Wir haben in diesem Jahr die Hoch- und Tiefpunkte am Goldmarkt nahezu perfekt erwischt und mit unseren Premium-Abonnenten getradet. Ein Teil dieser Prognosen wurde auch öffentlich zur Verfügung gestellt, sodass selbst Nicht-Premium-Abonnenten mit uns traden konnten. Wenn Sie sich für wöchentliche Chartanalysen, faktenbasierten Research und akkurate Prognosen interessieren, registrieren Sie sich für die kostenfreie wöchentliche Analyse auf www.blaschzokresearch.de oder sichern Sie sich direkt das Premium-Abo, mit dem Sie allein in den letzten drei Monaten genau diese hochvolatile Phase erfolgreich hätten managen und handeln können.

Goldpreis in Euro – Test des Aufwärtstrends in diesem Jahr noch möglich

Beim Goldpreis in Euro ist das charttechnische Bild sehr ähnlich zu jenem in US-Dollar. Nach einem Pullback und dem Test des ehemaligen Aufwärtstrends fiel der Preis zuletzt deutlich bis auf unter 3.900 € je Feinunze in der letzten Woche. Aktuell wird ein kurzfristiger Abwärtstrend getestet. Es könnte sein, dass dieser bricht und erneut der Bereich um 4.100 € je Feinunze angelaufen wird, bevor sich der Goldpreis wieder schwächer zeigt. Sollte der Abwärtstrend hingegen intakt bleiben, wäre dies sehr bärisch.

Die 200-Tage-Linie verläuft aktuell bei 3.700 € je Feinunze, während der mittelfristige Aufwärtstrend bei rund 3.500 € steigt. Beide Marken sind realistische Ziele für die nächsten Wochen und Monate. Kurzfristig muss man klar sagen, dass bei einem Bruch des Abwärtstrends bei Gold in Euro zumindest Luft für einen Anstieg von rund 200 € vorhanden wäre. In diesem Bereich dürfte die Luft jedoch schnell wieder dünn werden, es sei denn, es kommt zu einem Ende des Krieges im Mittleren Osten.

Je länger der Krieg andauert und je höher der Rohölpreis steigt, desto bärischer wird das Chartbild und die Situation am Goldmarkt, da die langfristigen Zinsen weiter ansteigen dürften. Aktuell bleibt das Chartbild bärisch. Mit einem Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends würde es sich zumindest kurzfristig etwas aufhellen. Übergeordnet ist auf Sicht der nächsten Wochen und Monate jedoch mindestens mit einem Test des Aufwärtstrends im Bereich von 3.500 € zu rechnen, bevor man auf eine nachhaltige Bodenbildung hoffen kann. Nur ein Kriegsende im Mittleren Osten würde den mittelfristigen Ausblick für Gold deutlich aufhellen. Nach dem Test des Aufwärtstrends ist womöglich der Boden drin und der Zeitpunkt gekommen, um antizyklisch zum Bullen zu werden und wieder als Käufer aktiv zu werden, bevor der Goldpreis wieder deutlich ansteigen wird.