Überblick über unser Sortiment an Barren und Münzen aus Platin, die Sie bei uns kaufen und verkaufen können

Platin

Platin ist eines der am seltensten vorkommenden Edelmetalle und daher als Geldanlage besonders interessant. Vor allem die knappen Vorkommen, aber auch die sehr aufwändige Förderung sorgen dafür, dass die Preise langfristig gesehen stetig steigen. Für Anleger eine gute Möglichkeit, einen Teil ihres Vermögens gegen Verluste zu sichern und in Sachwerte zu investieren. 

Weitere Informationen zu Platin finden Sie nach der folgenden Artikel-Übersicht.




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Die Einsatzgebiete für Platin

Im Vergleich zu den Edelmetallen Gold und Silber hat Platin eine vergleichsweise kurze Geschichte. Erst im Jahr 1856 ist es dem deutschen Chemiker Wilhelm Carl Hereaus das Metall zu schmelzen und nutzbar zu machen. Vor allem der hohe Siedepunkt, aber auch die leichte Formbarkeit und die gute elektrische Leitfähigkeit sorgen dafür, dass Platin nicht nur für die Schmuckverarbeitung, sondern auch in der Industrie, etwa bei der Herstellung von Katalysatoren, häufig zum Einsatz kommt. Zudem ist das Metall widerstandsfähig gegenüber Wasser, Luft und verschiedene Säuren und ist damit als Legierung sehr beliebt. Somit wird Platin nicht nur für die Herstellung von Schmuck verwendet, sondern ist auch für die industrielle Fertigung unabdingbar geworden, auch wenn das Metall durch seine Ähnlichkeit zu Palladium substituiert werden kann. 

Platin als Geldanlage

Platin kommt als Edelmetall sehr selten vor. Bergwerke, die ausschließlich Platin fördern, gibt es lediglich in Südafrika. Damit ist das Land eine der wichtigsten Fördernationen, gefolgt von Russland und Kanada. In den übrigen Bergwerken fällt das Edelmetall meist als Nebenprodukt bei der Förderung von Buntmetallen an. Ein weiterer Grund für die Rarität von Platin ist die Tatsache, dass es sehr aufwändig hergestellt werden muss. Für eine einzige Unze Platin mit einem Reinheitsgehalt von 95 Prozent, der sowohl in Europa wie auch in den USA als Standard angesehen wird, werden nicht nur rund zehn Tonnen Erz benötigt, der Veredelungsprozess dauert auch gut fünf Monate. Damit ist Platin sogar noch seltener als Gold und damit für eine Geldanlage, etwa in Form von Platinbarren oder Platinmünzen, durchaus interessant. 

Die Preisentwicklung von Platin in der Vergangenheit

Die Preise für Platin orientieren sich wie bei allen anderen Edelmetallen natürlich nach Angebot und Nachfrage. Durch die starke industrielle Nutzung wird die Nachfrage allerdings auch sehr stark durch die Konjunktur bestimmt. Dies war etwa im Jahr 2008 während der Finanzkrise zu sehen, als der Kurs stark abgerutscht ist. Mittlerweile hat sich Platin aber wieder stabilisiert, wer damals gekauft hat, kann sich derzeit über hohe Gewinne freuen. Der Fokus für Platin liegt aktuell auf der Schmuckindustrie, wo sich das Edelmetall immer weiter durchsetzt. Auch im Bereich der Geldanlage erfreut sich Platin großer Beliebtheit, denn die Knappheit sowie die starke Nachfrage sorgen für stabile Preise.