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Goldpreis nahe 4.000 Euro – Aufwärtstrends noch intakt

CoT-Analyse vom 20. Januar:

Die neuesten Terminmarktdaten für Gold bestätigen weiterhin Stärke am Futures-Markt. Der Preis stieg gegenüber der Vorwoche um 176 US-Dollar, und gleichzeitig haben sich die CoT-Daten sogar verbessert. Die Investmentnachfrage bleibt damit klar robust, auch wenn sich die CoT-Daten weiterhin im Verkaufsbereich bewegen und der Terminmarkt technisch überkauft wirkt. Bei Silber ist das Bild am Terminmarkt aktuell konstruktiver als bei Gold, was auf eine relativ bessere Marktstruktur hindeutet. Trotzdem bleibt das Rücksetzer-Risiko erhöht, denn die Luft ist auf diesem Niveau dünn, und das signalisiert der Terminmarkt sehr deutlich. Solange die ETF-Zuflüsse jedoch auf diesem hohen Niveau bleiben, ist ein weiterer Anstieg bei Gold theoretisch möglich, auch wenn das Chance-Risiko-Verhältnis zunehmend asymmetrisch wird.

Volatilität nimmt zu – Luft wird dünn – starke Rücksetzer möglich

Mit dem jüngsten Anstieg des Goldpreises über 5.000 US-Dollar bricht Gold erneut alle Rekorde. Seit dem letzten Kaufsignal bei rund 4.200 US-Dollar konnte der Preis um mehr als 1.000 US-Dollar zulegen. Allein seit letztem September beträgt der Anstieg damit rund 1.800 US-Dollar, eine Rallye, die in dieser Geschwindigkeit kaum jemand für realistisch gehalten hätte. Aus analytischer Sicht ist die Lage damit klar überdehnt, die Luft ist sehr dünn und das Rückschlagpotenzial entsprechend groß. Solange die manische Phase anhält, kann sich die Bewegung zwar weiter fortsetzen, doch gerade in einer Fahnenstange steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bereits das Brechen wichtiger kurzfristiger Unterstützungen starke und scharfe Rücksetzer auslöst.

Entscheidend ist, dass die starke Investoren-Nachfragedynamik nicht ewig in dieser Intensität durchhalten wird. Früher oder später setzen Gewinnmitnahmen ein, und dann werden auch Long-Drops am Terminmarkt möglich. Besonders kritisch ist dabei der Terminmarkt, der bei Gold deutlich überkauft ist. In solchen Phasen können Rücksetzer schnell eskalieren und kaskadenartige Liquidierungen nach sich ziehen. Das spricht für erhöhte Disziplin, klare Risikobegrenzung und konsequent platzierte Stops im Markt. Prozyklisch long zu handeln ist grundsätzlich noch möglich, aber auf diesem Niveau nur mit deutlich erhöhter Vorsicht. Technisch ergibt sich kurzfristig durchaus Korrekturpotenzial bis in den Bereich des nächsten übergeordneten Aufwärtstrends um 4.500 US-Dollar. Das würde die erwartbar steigende Volatilität unterstreichen und bietet für aktive Trader perspektivisch auch auf der Short-Seite Chancen, sofern das Timing stimmt und das Risikomanagement strikt bleibt.

Goldpreis in Euro – Test der 200-Tage-Linie möglich

Der Goldpreis in Euro bricht ebenfalls alle Rekorde und konnte bis auf rund 4.400 € ansteigen. Seit September des letzten Jahres entspricht das einem Zuwachs von etwa 1.500 € je Feinunze. Die 200-Tage-Linie verläuft aktuell bei rund 3.200 €, und der langfristige Aufwärtstrend liegt bei etwa 3.100 €, was das Rückschlagpotenzial nach der jüngsten Überdehnung klar quantifiziert. Nach einem möglichen Blow-off-Top sind derart starke Rücksetzer durchaus denkbar, weshalb konsequentes Stopp-Management jetzt zwingend ist.

Kurzfristig ist der Anstieg technisch spekulativ überdehnt und bietet auf diesem Niveau eher ein ungünstiges Chance-Risiko-Verhältnis nach oben. Solange die Rally läuft, kann man im Sinne der Trendfolge zwar noch auf der Long-Seite agieren, allerdings nur mit hoher Disziplin, weil der Markt jederzeit drehen kann und dann schnelle, harte Rücksetzbewegungen folgen. Genau solche Bewegungen dürften in der nächsten Zeit zur Normalität werden, hohe Volatilität sowohl nach oben als auch nach unten. Der Abverkauf bei Silber am Montag mit einem intraday Rückgang von 15 % zeigt, wie abrupt die Stimmung kippen kann. Für Trader ergeben sich damit auch auf der Short-Seite Chancen, allerdings nur, wenn das Timing stimmt und das Risiko strikt begrenzt bleibt, denn Gegenbewegungen können in diesem Umfeld genauso explosiv ausfallen wie die Rally selbst.