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cfsi conflict free sourcing initiative: Konfliktfreie Goldbarren

cfsi conflict free sourcing initiative

Die Initiative cfsi (conflict free sourcing initiative), die von der internationalen Elektroindustrie ins Leben gerufen wurde, zeichnet Unternehmen aus, die ausschließlich konfliktfreies Gold für ihre Produktion verwenden. So erkennen Anleger und Kunden auf einen Blick, welche Firmen die internationalen Bemühungen zu konfliktfreien Edelmetallen unterstützen und diese gezielt auswählen. 

Die Initiative cfsi auf einen Blick

Gold wird in vielen Teilen der Erde nach wie vor unter extremsten Bedingungen gefördert. Nicht nur, dass die Minenarbeiter vor Ort ausgebeutet werden und teilweise sogar Kinderarbeit geduldet wird, vielfach wird auch umweltschädliches Quecksilber eingesetzt, um an das begehrte Edelmetall zu kommen. Letztlich werden Bodenschätze, insbesondere in afrikanischen Ländern, auch immer wieder zur Finanzierung von Bürgerkriegen und sogar von terroristischen Auseinandersetzungen genutzt. Mit internationaler Unterstützung soll nun erreicht werden, dass dieses Gold möglichst gemieden wird, um terroristischen Vereinigungen ihrer Finanzierungsquelle zu berauben. In den USA existiert bereits seit 2010 ein entsprechendes Gesetz, wonach börsennotierte Unternehmen der US-Börsenaufsicht mitteilen müssen, ob sie Gold aus Konfliktstaaten wie dem Sudan, Uganda, Kongo oder Sambia beziehen. Mit der Initiative cfsi können nun auch Unternehmen aus Deutschland belegen, dass sie sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und Konfliktgold ablehnen.

Die Herkunft des Goldes muss klar nachvollziehbar sein

Um belegen zu können, dass es sich bei den verwendeten Edelmetallen tatsächlich um konfliktfreies Gold handelt, muss die Herkunft der Mineralien klar nachgewiesen werden. Hierzu gehört, dass die Lieferkette gesichert ist und transparent nachvollziehbar ist. Auch der Verzicht auf Primärgold, das direkt aus den Goldminen der Welt gewonnen wird, gehört zur freiwilligen Verpflichtung. Hier kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und massiven Umweltverschmutzungen, die so ausgeschlossen werden können. Als Alternative greifen die Firmen auf recyceltes Altgold zurück, das den Standards ebenso entspricht und garantiert als konfliktfrei bezeichnet werden kann. 

Diese Standards halten cfsi-zerfitizierte Unternehmen ein: 

  • Verwendung von ausschließlich konfliktfreiem Gold
  • Keine Annahme von Primärgold aus Goldminen
  • Kein Bezug von Gold aus Konfliktländern
  • Nachweis einer transparenten Lieferkette
  • Umfangreiche Ausbildung und Schulung der Mitarbeiter 

Auch deutsche Firmen sind bereits zertifiziert

Als eines der ersten Unternehmen in Europa konnte sich C Hafner mit Sitz in Pforzheim die begehrte Zertifizierung sichern. Als konfliktfreier Goldaufarbeiter nutzt das Unternehmen für alle hergestellten Produkte ausschließlich konfliktfreies Gold und unterstützt dabei die internationalen Bemühungen im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit und Terrorismus. Kunden der Gold- und Silberanstalt können so davon ausgehen, dass auch alle hergestellten Produkte den modernen Richtlinien entsprechen und ein Investment in Goldbarren oder Goldmünzen unbedenklich ist.

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Alternativen zu den cfsi-Standards:

RJC (Responsible Jewellery Council)
LBMA Responsible Gold Guidance