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Der politisch verordnete Stillstand der Wirtschaft findet mit der heutigen Lockerung des Shutdowns auch in der Bundesrepublik langsam sein Ende.
Die Daten für Platin überraschen wieder etwas zur Vorwoche. Obwohl die Automobilnachfrage am Boden liegt, zeigt sich die physische Nachfrage robust und der Preis relativ stark. Zwar fiel Platin um 64 $ zur Vorwoche, doch hat sich auch der CoT-Index um vier Punkte verbessert.
Silber ist zum Gold mit einem Gold-Silber-Ratio von 110 immer noch historisch günstig. Nur Platin ist historisch noch günstiger als Silber zu allen Edelmetallen mit einem Gold-Platin-Ratio von 2,14.
Die Rallye am Goldmarkt kam vergangene Woche zum Erliegen, nachdem ein wichtiger charttechnischer Widerstand bei 1.800 $ nicht überwunden werden konnte und ein kurzfristiger Aufwärtstrend brach.
Die Positionierung der Spekulanten am Terminmarkt für Silber blieb wieder nahezu unverändert zur Vorwoche. Diese erhöhten ihre Netto-Shortposition um 0,5 Tsd. Kontrakte und der CoT-Index blieb unverändert. Der Preis stieg jedoch dabei um 0,74 $ an, was eine enorme relative Stärke zeigt.
Die OPEC+ Staaten haben sich darauf geeinigt ihre Produktion um 9,7 Millionen Barrel am Tag zu reduzieren, was etwa 10% des weltweiten Angebots entspricht.
Der Goldpreis stieg zum Wochenbeginn auf 1.725 $ an, nachdem der unverhältnismäßige Shutdown immer noch anhält und die Notenpressen heiß laufen.
Der Preis stieg zum Stichtag der Datenerhebung am 7. März um 102 $, während die Spekulanten netto ihre Longposition sogar um 8,3 Tsd. Kontrakte reduzierten.
Nachdem vor zwei bis drei Wochen die Corona-Panik ihren Höhepunkt mit der Verordnung von Ausgangssperren erreichte, erfolgte weltweit ein Ansturm auf die Edelmetallhändler.
Die Medien schwenken langsam um, weg von Weltuntergangsstimmung hin zu Hoffnung. Es werden Erfolge bei der Herstellung von Impfstoffen, Medikamenten und Antikörper-Therapien gemeldet.
Die neuesten CoT-Daten für Palladium zeigen, dass der Preisrücksetzer für massive Käufe aus der Industrie genutzt wurde.
In den vergangenen Wochen brachen der Aktienmarkt und die Weltwirtschaft aufgrund politischer Eingriffe, der Einschränkung von Freiheits- und Eigentumsrechten sowie der Aushebelung von Grundrechten stark ein.