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Der Silberpreis stieg in den letzten Tagen auf das Vorkrisenniveau an, während der Goldpreis in Euro ein neues Allzeithoch erreichte.

Technische Analyse zu Silber zum 18.05.2020

Der Preis stieg um 52 US-Cent zur Vorwoche und der CoT-Index verschlechterte sich um sechs Punkte, während die Spekulanten 6,7 Tsd. Kontrakte hinzukauften. Man kann hier von einer relativen Stärke sprechen.
Nachdem sich im März die Krise in China überraschend in einen Sieg über die Pandemie wandelte, der kurze Zeit später zu einem relativ schnellen Hochfahren der chinesischen Wirtschaft führte, hatten wir eine Blaupause für einen möglichen Fahrplan der Krise in Europa und den USA.
Der Goldpreis fiel zum Stichtag der Datenerhebung am 5. Mai um 10 $, während die Spekulanten ihre Position um 12. Tsd. Kontrakte reduzierten. Der CoT-Index stieg dabei um 3 Punkte. Das ist eine neutrale Wochenentwicklung − es zeigt sich weder relative Stärke noch Schwäche.
Goldmünzen unter dem Börsenkurs kaufen? Was zunächst unseriös klingt, könnte wieder bei der Münze Deutschland/ dem Bundesverwaltungsamt klappen: Noch bis zum 18.05.2020 kann die 1/2 Unze Einigkeit vorbestellt werden. Ausgabedatum ist der 01.10.2020.

Gold – Investmentnachfrage explodiert

Das World Gold Council (WGC) hat seine neusten Daten für das weltweite Angebot und die Nachfrage im ersten Quartal des Jahres veröffentlicht. Die Goldnachfrage stieg weltweit um 1 % zum Vorjahr auf 1083,8 Tonnen an.
Nachdem der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz einen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung wegen des Shutdowns ausmachte, änderte sich die Politik in einigen Bundesländern prompt. „Schon jetzt ist zu sehen, dass die Stimmung in der Bevölkerung kippt“, sagte der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz.
Der Preis stieg zur Vorwoche um 28 $, während die Positionierung unverändert blieb, was leichte relative Stärke zeigte
Der politisch verordnete Stillstand der Wirtschaft findet mit der heutigen Lockerung des Shutdowns auch in der Bundesrepublik langsam sein Ende.
Die Daten für Platin überraschen wieder etwas zur Vorwoche. Obwohl die Automobilnachfrage am Boden liegt, zeigt sich die physische Nachfrage robust und der Preis relativ stark. Zwar fiel Platin um 64 $ zur Vorwoche, doch hat sich auch der CoT-Index um vier Punkte verbessert.
Silber ist zum Gold mit einem Gold-Silber-Ratio von 110 immer noch historisch günstig. Nur Platin ist historisch noch günstiger als Silber zu allen Edelmetallen mit einem Gold-Platin-Ratio von 2,14.
Die Rallye am Goldmarkt kam vergangene Woche zum Erliegen, nachdem ein wichtiger charttechnischer Widerstand bei 1.800 $ nicht überwunden werden konnte und ein kurzfristiger Aufwärtstrend brach.
Die Positionierung der Spekulanten am Terminmarkt für Silber blieb wieder nahezu unverändert zur Vorwoche. Diese erhöhten ihre Netto-Shortposition um 0,5 Tsd. Kontrakte und der CoT-Index blieb unverändert. Der Preis stieg jedoch dabei um 0,74 $ an, was eine enorme relative Stärke zeigt.
Die OPEC+ Staaten haben sich darauf geeinigt ihre Produktion um 9,7 Millionen Barrel am Tag zu reduzieren, was etwa 10% des weltweiten Angebots entspricht.
Der Goldpreis stieg zum Wochenbeginn auf 1.725 $ an, nachdem der unverhältnismäßige Shutdown immer noch anhält und die Notenpressen heiß laufen.
Der Preis stieg zum Stichtag der Datenerhebung am 7. März um 102 $, während die Spekulanten netto ihre Longposition sogar um 8,3 Tsd. Kontrakte reduzierten.
Nachdem vor zwei bis drei Wochen die Corona-Panik ihren Höhepunkt mit der Verordnung von Ausgangssperren erreichte, erfolgte weltweit ein Ansturm auf die Edelmetallhändler.
Die Medien schwenken langsam um, weg von Weltuntergangsstimmung hin zu Hoffnung. Es werden Erfolge bei der Herstellung von Impfstoffen, Medikamenten und Antikörper-Therapien gemeldet.
Die neuesten CoT-Daten für Palladium zeigen, dass der Preisrücksetzer für massive Käufe aus der Industrie genutzt wurde.
In den vergangenen Wochen brachen der Aktienmarkt und die Weltwirtschaft aufgrund politischer Eingriffe, der Einschränkung von Freiheits- und Eigentumsrechten sowie der Aushebelung von Grundrechten stark ein.
In der vergangenen Handelswoche sahen wir ein seltenes Phänomen am Goldmarkt, als der Preis für eine Unze Gold mit dem nächst auslaufenden Gold-Futures am Terminmarkt der COMEX zeitweise 80 $ höher gehandelt wurde als der Preis für eine Unze Gold am Spotmarkt.
Das Coronavirus wirkt direkt auf die körperliche Gesundheit und stößt indirekt auch viele Gedankenvorgänge an. Die weltweiten Entwicklungen der letzten Wochen zeigen sukzessive, wie schnell, weitreichend und erschütternd sich COVID-19 auf viele Ebenen überträgt.
Der Preis war am Stichtag, den 24.03.2020, um 53 $ gestiegen und der CoT-Index dabei 5 Punkte gestiegen. Dies zeigt deutliche relative Stärke.
Politiker und Notenbanken reagierten weltweit auf die Corona-Pandemie mit Kaufprogrammen für Staats- und Unternehmensanleihen im Billionenvolumen, Zinssenkungen und sogar direkten Schecks an Unternehmen sowie einzelne Haushalte, um einen Kollaps der Blasen- und Zombiewirtschaft vorerst nominal zu verhindern.
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