Warnung von der Bank of England: Systemische Risiken höher als 2008

23.07.2017 06:00  Von:: Sandra

In den Augen vieler Menschen scheint aktuell das internationale Bankensystem gut zu funktionieren. Der Grund: Im Vergleich zum Jahr 2008 gibt es kaum noch Bankenpleiten. Zudem sind sogenannte Banken-Stresstests generell positiv ausgefallen. Doch schaut man genauer hin – z.B. so, wie es die Regulierungsbehörde der Bank of England es jüngst gewagt hat – fällt auf, dass eine neue weltweite Finanzkrise vor der Tür steht. 

Die  Prudential Regulation Authority (PRA) – die Regulierungsbehörde der Bank of England – hat nun bekannt gegeben, dass es viele versteckte Risiken gibt, die eine weitgreifende Finanzkrise bewirken könnten. Dazu hat die PRA einen aktuellen Beitrag veröffentlicht, indem bestätigt wurde, dass einige Unternehmen Hebelgeschäfte außerhalb der Bankbilanzen vorgenommen haben. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass in einigen Institutionen gefährliche Bilanzierungstricks vorgenommen wurden. Teilweise ist dieses Vorgehen laut der Behörde zwar unproblematisch, doch in einigen Fällen könnte dieses Prozedere umso dramatischere Folgen mit sich bringen.
 
Laut Einschätzung der Regulierungsbehörde aus England ist die derzeitige Gefahr für eine neue Krise sogar wohl deutlich höher als noch im Jahr 2008. Weitere Details zu diesem Thema finden Sie hier:

Beitrag von Goldcore zum Thema (ENG



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