Gemeinschaftswährung Euro gerät unter Druck

09.04.2018 06:00  Von:: Sandra

Der Euro kam in dieser Handelswoche unter Druck, nachdem sich der Wechselkurs zwischen dem langfristigen Abwärtstrend bei 1,25$ und dem mittelfristigen Aufwärtstrend bei 1,225$ eingekeilt hatte. Dieser wichtige Aufwärtstrend wurde heute im Laufe des Handelstages bereits getestet – bricht dieser, so steht dem Euro ein erster Abverkauf bis ca. 1,20$ bevor.

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Der Euro ist vorerst am langfristigen Abwärtstrend gescheitert – folgt nun eine neue Schwäche des Euros?

Dieser Trendbruch könnte jedoch auch eine große Trendumkehr des Wechselkurses bedeuten. Die gigantische bullische Spekulation auf den Euro, die historisch einmalige Ausmaße angenommen hat, ist zumindest ein mahnendes Indiz hierfür. Des Weiteren ist aufgrund der faulen Kredite im europäischen Bankensystem, insbesondere in Italien, weiterhin mit einer lockeren Geldpolitik seitens der EZB zu rechnen. Diese kann sich im aktuellen instabilen europäischen Umfeld keine restriktive Geldpolitik leisten. Dies wird den Zinsspread zwischen den USA und Europa weiter vergrößern und den Euro zusätzlich unter Druck bringen. Eine Neubewertung des Euros mit einem spekulativen Abverkauf der Gemeinschaftswährung könnte die Folge sein, was zu einem Kaufkraftverlust des Euros von 20% in diesem Jahr führen könnte.

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Der Terminmarkt zeigt eine deutliche fundamentale Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung.

Dieser starke Kaufkraftverlust wird letztlich die Ersparnisse der Europäer, insbesondere jene der Deutschen, entwerten. Gold in Euro wird als Absicherung gegen die Entwertung von Papierwährungen mit entsprechend starken Anstiegen reagieren. Sollte es also zu einem Bruch des Aufwärtstrends beim Euro kommen, auf den ein Platzen der Blase am Terminmarkt folgt, so wird der Goldpreis in Euro den Abwärtstrend verlassen und eine starke Rallye beginnen. Der Goldpreis könnte bei diesem Szenario noch in diesem Jahr schnell um 20% in die Höhe steigen. Sollte dazu auch noch der Aktienmarkt in einem stagflationären Umfeld einbrechen und eine Flucht in den sicheren Hafen Gold einsetzen, so wäre das Umfeld für eine noch deutlich stärkere Rallye am Goldmarkt perfekt.

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Gold in Euro würde stark von einer Trendwende beim Euro zum US-Dollar profitieren.



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