Palladium steigt um 16 % in nur zwei Wochen

01.09.2018 06:00  Von:: Markus Blaschzok

Die Edelmetalle tendierten in dieser Handelswoche eher trendlos, da die Händler desorientiert und uneinig über die weitere Entwicklung der Preise sind. Nachdem zwei der vier Edelmetalle bereits ihre Abwärtstrends überwunden haben, stehen die Zeichen auf Erholung. Doch noch versuchen einige Bären die Preise zu drücken. Insbesondere Palladium, das seit dem Tief zur Monatsmitte wie eine Rakete alle Widerstände überwand und seither 140 $ (+16 %) zulegen konnte, weist den anderen Edelmetallen den Weg. Insbesondere Platin und Silber kommen noch nicht in die Gänge und die zaghafte Preiserholung war bisher einem schwächeren US-Dollar zu verdanken. Die Abwärtstrends rücken jedoch näher und sobald es gelingt diese Hürden zu überwinden, werden die Bullen zurückkehren und die Bären ihre historisch einmalig hohen Shortpositionen am Terminmarkt eindecken, was zu einem schnellen und starken Anstieg der Edelmetallpreise führen dürfte.

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Ein neuer Aufwärtstrend beim Gold steht nun unmittelbar bevor.

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Der Silberpreis hat die Unterseite der langfristigen Handelsspanne bei 12,50 € noch einmal getestet.

Ein Problem für die Edelmetalle ist der amerikanische Aktienmarkt, der ein neues Allzeithoch erreicht hat. Die aktuelle Hausse ist die Längste in der Geschichte der USA, was dazu führt, dass der sichere Hafen Gold aktuell gemieden wird. Doch alles hat ein Ende und so wird auch diese Hausse letztlich in einer Baisse enden, die womöglich schon sehr nahe ist. Sollte es zu einem stagflationären Umfeld kommen, so wird der Aktienmarkt über eine Dekade nominal seitwärts verlaufen – doch real womöglich um 80-90 % einbrechen, während die Edelmetalle von der Inflation profitieren und durch die Decke gehen werden. Das Gleiche spielte sich in den siebziger Jahren ab, was die Blaupause für die kommenden zehn Jahre sein dürfte.

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Die aktuelle Hausse am Aktienmarkt ist die längste der Geschichte und somit länger als die Hausse der 90er Jahre.



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