Technische Analyse zu Platin

20.02.2017 13:45  Von:: Markus Blaschzok

Die wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Platin zeigten zur Vorwoche wieder einmal deutliche Schwäche. Der CoT-Index steht schon wieder nur bei 38 Punkten, was enttäuscht. Die Bullen versuchen den Preis am Terminmarkt nach oben zu treiben, doch will es ihnen aufgrund des physischen Überangebotes nicht gelingen. Insgesamt sind die CoT-Daten jetzt leicht negativ, wobei es noch keine deutliche Extremposition bei den Bullen gibt. Dies lässt noch etwas Potenzial für einen weiteren Anstieg, sofern Gold und Silber auch mit ansteigen.
 
Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

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Der Terminmarkt zeigt, dass schon wieder sehr viele Spekulanten auf steigende Preise setzen.

Platin in US-Dollar

Gleich am ersten Handelstag des neuen Jahres schoss der Preis für Platin in die Höhe. Dabei wurde der Abwärtstrend gebrochen, was einen Anstieg bis 1.000$ auslöste. Über diesem Widerstand bei 1.000$ gibt es ein weiteres Kaufsignal im Platin bis 1.100$ und darüber gar bis 1.200$. Ob es soweit kommt, hängt im Augenblick etwas von einem weiterhin steigenden Goldpreis ab. Bei diesem sieht es jedoch gut aus, dass dieser weiter auf 1.280$ ansteigen wird, weshalb es den Spekulanten in diesem Fall dann auch gelingen dürfte, den Preis für Platin ebenso weiter nach oben zu treiben. Ein weiteres Kaufsignal entstand also mit dem Anstieg von Platin über 1.000$ und solange der Preis über dieser Marke notiert und Gold stark bleibt, wäre ein Anstieg bis an den nächsten Widerstand bei 1.100$ gut denkbar. Mittel- bis langfristig auf Sicht von einem Jahr sind wir extrem positiv für Platin gestimmt und ein erneuter Anstieg bis 1.200$ dürfte ein realistisches Szenario sein. Aufgrund der Schwäche am Terminmarkt sollte man jedoch konsequent einen Stop Loss platzieren.

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Platin stieg zu Jahresbeginn sofort um 100$ an. 

Platin in Euro

In Euro ist der Platinpreis aufgrund des schwachen Euros natürlich besser unterstützt. Da die EZB weiterhin so viel Geld druckt und den Euro weiter abwerten wird, ist es unwahrscheinlicher, dass die Unterstützung bei 850€ je Feinunze noch einmal fallen wird. Deshalb bieten sich unter 850€ antizyklische Käufe an. Über 940€ gab es ein weiteres prozyklisches Kaufsignal. Platin sollte man in jedes gut diversifizierte Edelmetalldepot zu 5% bis 10% beimischen.

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Über 940€ je Feinunze gibt es ein erneutes Kaufsignal.



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