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Technische Analyse zu Gold zum 08.11.2021

Gold springt nach Tapering auf über 1.800 US-Dollar

Terminmarkt: CoT-Report vom 05.11.2021

Der neueste CoT-Report vom 5. November mit dem Stichtag des 2. Novembers zeigt einen Preisrückgang zur Vorwoche um 6 US-Dollar, während die Position der Spekulanten unverändert blieb. Diese Preisveränderung ist gering und als neutral anzusehen. Stärke zeigt sich jedoch bisher nicht.

Eine Manipulation über den Terminmarkt gab es auch in dieser Woche wieder nicht. Im Gegenteil wurden die Positionen der großen vier Händler in Höhe von drei Tagen der Weltproduktion abgebaut. Dies ist ein Hinweis darauf, dass man den Goldpreis erst einmal durchmarschieren lässt und erst zu höheren Preisen wieder auf den Preis drücken wird. Berücksichtigt man diese Eindeckung, so müsste man eher von einem Überangebot am physischen Markt ausgehen.

Die Bereinigung von der Spekulation am Terminmarkt ist weiterhin neutral und spricht nicht gegen einen weiteren Preisanstieg. Wird der Anstieg jedoch allein von Spekulanten getrieben, so findet dieser eher früher als später sein Hoch und eine Trendumkehr wird einsetzen. Dies könnte am Widerstand bei 1.980 US-Dollar beispielsweise passieren. Technische Kaufsignale müssen weiterhin angenommen werden, doch da sich hier keine Stärke zeigt, sollte man jede Position mit einem entsprechenden Stop Loss versehen. Es muss jetzt zusätzliche Investmentnachfrage aufkommen, sonst könnte der Goldpreis jederzeit wieder fallen. Sollte es Gold über 1.825 US-Dollar schaffen und den Kreuzwiderstand überwinden, so würde dies neue Käufer in den Markt ziehen und ein Defizit könnte dann einsetzen. Wichtig bleibt der Kreuzwiderstand zwischen 1.800 US-Dollar und 1.825 US-Dollar.

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Die Terminmarktdaten für Gold sind weiterhin im neutralen Bereich

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Die BIG4 hatten in den letzten Monaten ihre Netto-Shortposition abgebaut. Dies ist einerseits gut, doch zeigt es auch Schwäche am Goldmarkt

Trotz der guten Arbeitsmarktdaten und dem Beginn des Taperings in den USA konnte der Goldpreis in den letzten Handelstagen ansteigen. Charttechnisch bleibt der Goldpreis über 1.760 US-Dollar long. Über 1.800 US-Dollar gab es ein weiteres Kaufsignal. Im kurzfristigen Chat zeigt sich der nächste Widerstand bei 1.830 US-Dollar, den es nun zu überwinden gilt. Im langfristigen Chart ist bei etwa 1.825 US-Dollar noch ein letzter Abwärtstrend zu sehen, weshalb der Bereich zwischen 1.800 US-Dollar und 1.830 US-Dollar ein dicker Widerstandsbereich ist.

Da sich in den CoT-Daten bis dato keine Stärke zeigt, besteht noch immer eine Möglichkeit, dass der Preisanstieg an dieser Widerstandszone scheitern wird. Deshalb sollte man jede gestaffelte Position mit einer Stop-Loss Order absichern. Auf der anderen Seite stimmt die niedrige Shortposition der großen vier Händler an der COMEX optimistisch.

Kurz: Es gab zwei Kaufmarken – bei 1.760 US-Dollar und 1.800 US-Dollar. Dort sichert man Positionen ab und lässt Gewinne laufen. Sollte der Goldpreis am Kreuzwiderstand im Bereich von 1.830 US-Dollar scheitern, lässt man sich an diesen Marken ausstoppen.

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Der Goldpreis bleibt über dem Widerstand bei 1.760 US-Dollar long

Der Tageschart zeigt, dass der letzte übergeordnete Abwärtstrend noch intakt ist. Im Vorfeld und nach Bekanntgabe des Taperings hielt sich der Goldpreis bereits stark. Es gibt immer weniger Verkäufer auf diesem Preisniveau, während immer neue Käufer, die an eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik in den USA glauben, hinzukommen.

Mit dem Bruch von drei kurzfristigen Abwärtstrends und der Ausbildung höherer Tiefs in einem Umfeld schlechter Meldungen für Gold, sieht das Chartbild bullisch aus. Über 1.830 US-Dollar würde der letzte Abwärtstrend brechen, worauf starke Nachfrage aufkommen sollte, wogegen sich Short-Spekulanten in die steigenden Preise hinein eindecken müssten. In diesem Fall wäre ein Anstieg auf 1.980 US-Dollar binnen zwei Monaten denkbar.

Die nächste Handelswoche wird zeigen, ob dem Goldpreis der Anstieg um weitere 15 US-Dollar gelingt und so ein mittelfristiges prozyklisches Kaufsignal mit einem Ausbruch über 1.830 US-Dollar erzeugt wird oder ob die kurze Rallye dort ihr Ende findet.

Ein Risikofaktor für den Goldpreis in US-Dollar könnte ein stärkerer US-Dollar im USD-Index sein, da die Fed tapert, während die EU und andere Währungsräume diesem Beispiel noch nicht folgen. Außerdem bildete der Goldpreis in den letzten Jahren im Dezember bis Neujahr ein Tief aus, bevor der Preis mit einer Rallye in das neue Jahr starten konnte.

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Der übergeordnete langfristige Abwärtstrend ist noch intakt

Der langfristige Abwärtstrend bei Gold in Euro wurde bereits im Mai bei 1.480 Euro gebrochen, was ein langfristiges Kaufsignal lieferte. Über ein halbes Jahr hinweg konsolidierte der Goldpreis in Euro an dieser neuen Unterstützung bei 1.480 Euro. Es bildete sich ein Abwärtstrend auf der Oberseite aus und der Preis keilte sich zunehmend ein.

Ein erneutes prozyklisches Kaufsignal gab es, nachdem der Goldpreis den blauen Abwärtstrend Mitte Oktober mit Schlusskursen über 1.540 Euro überwunden hatte. Es erfolgten bereits zwei Rücksetzer an den ehemaligen Abwärtstrend und der Ausbruch aus der Konsolidierungsformation wurde am Freitag mit einem Anstieg auf ein 10-Monatshoch bei 1.571 Euro nun auch bestätigt.

Während das Chartbild in US-Dollar eher schwer zu lesen war, so zeigten sich bei Gold in Euro sehr schöne charttechnische Muster. Solange der Goldpreis über 1.530 Euro bleibt, ist das neue mittelfristige Kaufsignal intakt. Der nächste Widerstand liegt bei 1.610 Euro je Feinunze.

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Nach einem halben Jahr ist der Goldpreis aus der Konsolidierungsformation bullisch ausgebrochen