Der US-Aktienindex S&P 500 stieg vergangene Woche auf sein Allzeithoch, nachdem geleakt wurde, dass sich die Handelsvereinbarung mit China schon in einer fortgeschrittenen Phase befinden soll.

Technische Analyse zu Palladium

28.10.2019 07:00 Von: Markus Blaschzok

Zur Vorwoche und zum Vormonat zeigt sich deutliche Stärke, was das Defizit weiter untermauert. Es gibt weiterhin ein Defizit am Markt, das den Preis immer weiter nach oben treibt. Unser optimistisches Preisziel von 1.700 USD, das wir nach dem Ende der Korrektur mit Trendbruch gaben, wurde mittlerweile erreicht.

In den letzten Wochen hatten wir bereits über die Eingriffe der US-Notenbank in den Geldmarkt mittels Repo-Geschäfte berichtet. Es kam zu einem Liquiditätsengpass am Interbankengeldmarkt, sodass die US-Notenbank hunderte Milliarden in die Hand nehmen musste, um einen Anstieg der kurzfristigen Zinsen zu verhindern.

Die Netto-Shortposition der Big 4 reduzierte sich von 53 auf 47 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 reduzierte sich von 78 auf 77 Tage. Der Preis stieg um 48 US-Cent an und der CoT-Index fiel nur um einen Punkt, was leichte relative Stärke offenbart.

Seit dem Liquiditätsengpass am Interbankengeldmarkt vor einem Monat, der uns stark an die Situation nach dem Bankrott der Lehman Brothers von 2008 erinnert, pumpt die US-Notenbank wieder jede Menge frisch gedrucktes Geld in das Fiat-Funny-Money Kreditgeldsystem.

Die Netto-Shortposition der Big 4 reduzierte sich von 31 auf 28 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 reduzierte sich von 55 auf 46 Tage. Der Preis fiel in dem Long Drop zum Stichtag mit dem erneuten Anstieg des Preises nach den schlechten Wirtschaftsdaten um 54 USD und die Spekulanten gingen dabei nur mit 41 Tsd. Kontrakten short, was eine enttäuschende Veränderung ist.

Während der Palladiumpreis heute ein neues Allzeithoch bei 1.700 USD erklommen hat, bleibt die Lage am physischen Markt kurzfristig angespannt, was für einen weiteren Preisanstieg sorgen dürfte. Trotzdem zeigen sich erste Anzeichen einer mittelfristigen Entspannung aufgrund rezessiver Tendenzen, die sich immer stärker manifestieren.

Bitcoin bricht ein – Bärenmarkt setzt sich fort

02.10.2019 07:00 Von: Markus Blaschzok

Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist in der vergangenen Woche stark eingebrochen. Unter 10.000 USD je Bitcoin wurde eine Konsolidierungsformation bärisch aufgelöst, was dazu führte, dass der Preis mittlerweile auf unter 8.000 USD fiel.

Die Pleite des Reiseunternehmens Thomas Cook hat kürzlich die gesamte Reisebranche in finanzielle Bedrängnis gebracht.

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