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Britisches Pfund kollabiert – Nur Briten mit Gold erhalten ihr Vermögen

Der Goldpreis fiel in der vergangenen Handelswoche um 2 % auf 1.652 US-Dollar, nachdem der US-Dollar weiter nach oben sprang auf 112,82 Punkte. Der Goldpreis in Euro verbuchte hingegen nur ein kleines Minus von 12 Euro. Die Dollarstärke verhinderte eine Rückeroberung der ehemaligen wichtigen technischen Unterstützung bei 1.680 US-Dollar, womit das charttechnische Bild für den Goldpreis in US-Dollar angeschlagen ist und so Spekulanten wieder auf einen fallenden Preis setzen, während sich die letzten zittrigen Hände von ihrem Schmerz befreien und verkaufen. Solange der US-Dollar weiter ansteigen kann, hat es der Goldpreis in US-Dollar schwer eine Trendwende einzuleiten.

Nachdem die Zinsen weltweit weiter ansteigen und es starke Verwerfungen am Devisenmarkt gibt, während die Aktienmärkte weiter einbrechen, ist womöglich schon bald mit Notenbankinterventionen am Devisenmarkt zu rechnen und später mit einem vorübergehenden Stopp der Zinsanhebungen in den USA, was das Startsignal für eine neue Rallye am Goldmarkt sein dürfte.

Der Silberpreis fiel in der letzten Woche zwar auch um 1,1 US-Dollar (-4 %), doch hält sich der Silberpreis seit Wochen relativ stark zum Goldpreis. Silber wird mit 18,70 US-Dollar noch über seiner wichtigen Unterstützung bei 18 US-Dollar gehandelt, während der Goldpreis in den letzten Tagen deutlich unter die Räder kam. Der Terminmarkt für Silber war bereits historisch stark überverkauft, während es am Terminmarkt für Gold noch einige Long-Positionen gab, die ausgestoppt und abgefischt werden konnten. Der HUI-Goldminenindex hielt sich zuletzt stärker als der Goldpreis, doch fiel auch dieser in der letzten Handelswoche auf seinen langfristigen Aufwärtstrend bei 180 Punkten zurück mit einem Wochenminus von 5,7 %.

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Panik an den Märkten – alles wird verkauft und auch der Goldpreis mit nach unten gezogen

 

Blitz-Einbruch schickt britisches Pfund auf historisches Tief

Bereits seit einem halben Jahr male ich das Szenario eines Anstiegs des USD-Index auf 118-120 Punkte an die Wand, bei gleichzeitiger Verkaufspanik bei den anderen sechs Fiat-Währungen im Index, dem Euro, Yen, Pfund, dem kanadischen Dollar, der schwedischen Krone und dem Schweizer Franken. Der US-Dollar stieg selbst zum starken Schweizer Franken in diesem Jahr um 7 % an und der USD-Index erreichte mittlerweile 114,3 Punkte, nachdem das britische Pfund in der letzten Nacht 5 US-Cent in einem Flash-Crash auf 1,0327 US-Dollar eingebrochen war. Als ich im Juni 2021 bei 1,42 US-Dollar ein Verkaufssignal für das Pfund gab, lag mein Mindestziel bei 1,32 US-Dollar und im Extremszenario bei 1,22 US-Dollar, wo sich das Pfund über mehrere Monate stabilisiert hatte. Vor sechs Wochen brach jedoch diese Unterstützung und seither fiel das Pfund (Cable) noch einmal um 15 % auf 1,03 US-Dollar, was selbst meine früheren Erwartungen übertraf. Damit wurde das bisherige Rekordtief von Anfang 1985 unterschritten, nachdem jeder einzelne Stopp nach unten herausgenommen wurde. Angesichts der Volatilität der letzten Wochen liegt die Parität zum US-Dollar nur noch einen Millimeter entfernt.

Pläne zu Steuersenkungen ohne gleichzeitige Reduzierung des Staatshaushalts, führten dazu, dass am Freitag die Talfahrt des Pfunds in einen freien Fall überging. Anstatt Staatsausgaben zu streichen, sollen die Steuersenkungen durch eine gewaltige Kreditaufnahme finanziert werden, wie es sie seit 1972 nicht mehr gab.

Steuersenkungen sind gut für Wirtschaft und die Kaufkraft einer Währung, da der Staat gleichzeitig weniger Steuergelder zur Verschwendung erhält. Diese Steuersenkungen werden jedoch durch eine Anhebung der Inflationssteuer über eine Kreditaufnahme finanziert, wodurch es keine Einschränkung des Staatshaushalts gibt, sodass es das Pfund Sterling nur weiter unter Druck bringen, während die Inflation nur noch weiter ansteigen wird.

Erst einen Tag davor hatte die Bank of England (BOE) ihre Zinssätze nur leicht um 50 Basispunkte angehoben, obwohl die Inflation im Vereinigten Königreich bei 9,9 % liegt und damit das Signal für mehr Inflation und eine weitere Währungsabwertung gegeben. Der Goldpreis in britischen Pfund stieg unterdessen auf 1.571 GPB an in der letzten Nacht, womit dieser auf seinem Allzeithoch gehandelt wird.

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Das Pfund Sterling crashte in einer Woche um mehr als 10 US-Cent auf ein historisches Tief

 

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Der Goldpreis stieg in den letzten Jahren diametral gegensätzlich zum Kaufkraftverlust des britischen Pfunds an

 

Der japanische Yen fiel in der letzten Woche auf 146 Yen je US-Dollar, womit der US-Dollar zum Yen seit Anfang 2021 um 40 % ansteigen konnte. Die japanische Notenbank versucht weiterhin die Nullzinsen zu verteidigen, obwohl weltweit die Zinsen inflationsinduziert ansteigen. Vergangene Woche versuchte die BOJ eine Marktintervention, die jedoch kläglich gescheitert war und sie sich so zum Gespött machte. Man verkauft aktuell US-Staatsanleihen, um sie in US-Dollar zu tauschen, die dann gegen Yen verkauft werden. Angesichts der starken Abwertung des Yen ist es wahrscheinlich, dass auch die Inflation in Japan ansteigen wird, während diese aktuell noch bei 3 % liegt. Dies dürfte den Anleihenmarkt unter Druck bringen. Inmitten einer globalen Rezession wird es der BOJ nicht gelingen, die Zinsen niedrig zu halten, weshalb ein Short auf japanische Staatsanleihen große Gewinne bringen dürfte, wenn die US-Notenbank ihre Interventionen aufgeben muss. Viele Hedgefonds sind bereits in diesem Trade positioniert.

Der Verkauf von amerikanischen Staatsanleihen sorgt dafür, dass deren Zinsen weiter ansteigen und somit die Aktienmärkte weiter unter Druck bringen, während der US-Dollar davon profitieren und weiter ansteigen kann.  

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Der japanische Yen fiel seit Anfang 2021 von 100 auf 143 Yen je US-Dollar

 

Nach dem starken Anstieg des US-Dollars und den heftigen Verwerfungen am Devisenmarkt, herrscht Panik an den Märkten. Es ist wahrscheinlich, dass Zentralbanken schon bald Dringlichkeitssitzungen halten werden, um am Devisen- und Zinsmarkt zu intervenieren. Der neue Zinsanhebungszyklus der US-Notenbank nähert sich damit seinem frühen Ende und wir könnten schon bald neue Eingriffe in den Zinsmarkt sehen, der über eine später noch höhere Inflation erkauft werden wird. Dies wird extrem bullisch sein für den Goldpreis.

Die italienischen Staatsanleihen handeln bereits bei 4,35 % und die der Griechen bei 4,54 %, womit die Südländer bereits in Bedrängnis geraten. Die neue Regierung in Italien wird es in diesem Umfeld schwer haben, denn sie hat keine Chance das Land auf einen besseren Weg zu führen. Die unverhohlene, demokratiefeindliche Äußerung der EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen gegen die neue Regierung in Italien bezeichnete der polnische Premier als „skandalös“. Stoppt die EZB die Anleihenkäufe italienischer Staatsanleihen, so droht ein Zerbrechen der EU und damit des Euros, womit der Goldpreis der einzig sichere Hafen wäre. Es gibt viele Risiken in den nächsten Jahren und bestenfalls wird der Euro seine Talfahrt gegen Gold weiter fortsetzen und stark an Kaufkraft verlieren. Es gibt aktuell unzählige Gründe Vermögen in Gold umzuschichten und so die Früchte eines Lebens zu sichern, um in den kommenden Krisenjahren zu den Gewinnern und nicht zu den Verlierern zu gehören. 

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Während weltweit die Zinsen inflationsinduziert explodieren, versucht die japanische Notenbank (BOJ) die Nullzinsen zu verteidigen, was jedoch scheitern wird. Das ist ein Big Short