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Coronavirus beeinflusst die Märkte stark

Das Coronavirus droht die Weltkonjunktur abzuwürgen und die Weltwirtschaft in eine Rezession zu stürzen. Trotz dieser Gefahr erreichen die Aktienmärkte neue Allzeithochs, während der US-Dollar sein aktuelles Preisniveau verteidigen kann. Die chinesische Wirtschaft wird im ersten Quartal voraussichtlich deutlich schrumpfen und im besten Fall wird es in der zweiten Jahreshälfte eine Aufholjagd geben, wenn das Virus eingedämmt werden kann. Die weltweiten Lieferketten drohen zu zerbrechen, nachdem die chinesische Wirtschaft größtenteils still steht und keine Produkte das Land mehr verlassen. Tanker und Frachtschiffe liegen vor Anker, während 780 Millionen Menschen mittlerweile unter Quarantäne stehen.

Das kommunistische Regime hat zur Bekämpfung des Virus die Quarantäne verschärft und revolutionsähnliche Maßnahmen ergriffen.  Scheinbar versucht China durch Mobilisierung maximaler Ressourcen und repressiver Aktionen eine Großkampagne zur sozialen Kontrolle durchzuführen. Neben dem Versuch, den Ausbruch des Coronavirus am weiteren Ausbruch zu hindern, liegt auch das Motiv der proaktiven Verhinderung jeglicher Auflehnung gegen das autoritäre Regime auf der Hand.

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Noch ist die Epidemie in China außer Kontrolle.

 

Es gibt jedoch Hoffnungen, die darauf hindeuten, dass der Ausbruch eingedämmt bzw. die Auswirkungen doch nicht so schlimm sein dürften. Nebst einer Todesrate von real deutlich unter einem Prozent, wenn wirklich alle Fälle gezählt werden, scheint es bei Menschen mit weniger ACE2 Zellen zu einem sehr milden Verlauf der Krankheit zu kommen, während primär Asiaten den schweren Verlauf durchmachen. Diese sogenannten asymptomatischen Verläufe, die wir auch in Deutschland beobachteten, sind jedoch auch eine Gefahr, da diese Menschen als Überträger fungieren und so das Virus unerkannt weiterverbreitet werden kann.

Die Blasenmärkte standen schon vor dem Coronavirus vor dem Zusammenbruch und nur die konsequenten Eingriffe der Notenbanken verhinderten bis dato den Ausbruch einer Rezession. Sollte das Virus zu einem Abbruch der Lieferketten führen und die Lichter in den westlichen Fabriken aufgrund fehlender Teile ebenfalls ausgehen, wird die Rezession sofort ausbrechen und die Notenbanken werden mit viel Geld aus der Druckerpresse reagieren und diesen Unternehmen helfen. Natürlich wird dieses Geld nur aus der Tasche der Sparer gestohlen und umverteilt. Wer sich sein hart erarbeitetes Vermögen nicht stehlen lassen will, der sollte Gold und Silber besitzen, da diese auf die Abwertung des Euros mit weiteren Preisanstiegen reagieren werden. Es bleibt spannend und wir verfolgen täglich die weiteren Entwicklungen rund um das Virus und dem Einfluss dessen auf die Märkte.