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Technische Analyse zu Palladium zum 25.01.2021

Technische Analyse zu Palladium: Konsolidierung auf hohem Preisniveau

Terminmarkt: Seit Monaten scheinen Angebot und Nachfrage ausgeglichen zu sein

Preis und Positionshöhe sind zur Vorwoche unverändert. Platin konnte in den letzten Wochen stärker als Palladium ansteigen, was ein Hinweis auf eine beginnende Substitution in der Industrie sein könnte. Wir sehen jetzt seit einigen Wochen eine relativ neutrale Entwicklung bei Palladium – Angebot und Nachfrage scheinen relativ ausgeglichen zu sein. Für einen sinnvollen Trade gibt es noch kein Setup. Antizyklisch würde bei 1.900 US-Dollar ein Kauf interessant werden. Sollte es eine zweite Deflationsphase im Umfeld einer Pleitewelle geben, dann dürfte der Palladiumpreis darunter leiden und noch einmal schwächer tendieren. Das neuerliche Herunterfahren der Volkswirtschaften könnten dieses Szenario erzwingen. Insgesamt sind die Terminmarktdaten im neutralen Bereich und geben damit kein Setup für einen guten Trade mit einem guten Chance-Risiko-Verhältnis.

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Die Terminmarktdaten für Palladium sind im Verhältnis zum Open Interest bereits im Verkaufsbereich

Seit Monaten gibt es kein gutes Setup für eine Spekulation auf einen steigenden oder einen fallenden Palladiumpreis. Die Terminmarktdaten zeigen seit langer Zeit ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Wir standen deshalb abseits und warten seither auf eine gute Chance. Abzuwarten ist ebenso eine Investmententscheidung, wie kaufen oder verkaufen. Da der Palladiumpreis nun seit fünf Monaten bereits trendlos seitwärts läuft, war das in der Retrospektive die richtige Entscheidung, denn in diesem Markt wäre man nur ausgestoppt worden.

Sollten Gold und Silber noch einmal einen finalen Abverkauf erleben, dann wäre auch ein kurzer Einbruch am Palladiummarkt denkbar. Bei 1.900 US-Dollar würden wir hingegen ein gutes antizyklisches Kaufniveau sehen, bei dem wir in den Markt greifen würden. Sollte Palladium hingegen zur Stärke neigen und Gold und Silber langsam aber sicher weiter nach oben klettern, so würde ein Preisanstieg über 2.500 US-Dollar ein prozyklisches Kaufsignal liefern.

Langfristig gesehen hat Platin das bessere Chance-Risiko-Verhältnis als Palladium, weshalb man als langfristiger Investor mehr Platin als Palladium in ein gut diversifiziertes Edelmetalldepot packen sollte.

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Platin testet bereits den langfristigen Abwärtstrend