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Technische Analyse zu Silber: Unterstützung bei 22 US-Dollar erfolgreich verteidigt

CoT-Daten für Silber vom 26. Januar:

Am Terminmarkt für Silber sahen wir eine Stärke in der letzten Handelswoche. Der Preis fiel nur um 51 USC, doch waren die Spekulanten deutlich mit fast 10 Tsd. Kontrakten Short gegangen. Der CoT-Index OI verbesserte sich dadurch von 22 auf 40, was eine deutliche Verbesserung ist und ein wenig überrascht. Diese Stärke kann sich jedoch schnell wieder in eine Schwäche wandeln. Silber bleibt abhängig vom Goldpreis - ein Alleingang im Vorfeld und während einer Rezession ist insbesondere bei diesen Daten nicht zu erwarten. Fällt Gold unter 2.000 US-Dollar gen 1.900 US-Dollar, dann sehen wir Silber wieder bei 20 US-Dollar - die CoT-Daten geben noch genügend Luft dafür. Die BIG4 haben ihre starke Shortposition um 7 Tage der Weltproduktion abgebaut, was ein Grund für die letztwöchige Stärke sein kann.

Terminmarkt für Silber zeigt Stärke

Der Terminmarkt hat sich im neuen Jahr deutlich verbessert und es zeigte sich Stärke am Silbermarkt

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Big 4 untypisch positioniert

Die Positionierung der BIG4 ist noch immer sehr hoch, was untypisch für ein Tief am Silbermarkt wäre

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Der Silberpreis ist aktuell unverändert im Vergleich zum Jahresbeginn. Nach einem kurzzeitigen Test der Unterstützung bei 22 US-Dollarzur Monatsmitte konnte sich der Silberpreis wieder auf 23,30 US-Dollar erholen, nachdem sich der Goldpreis über der Unterstützung bei 2.000 US-Dollar halten konnte. Die besseren Wirtschaftsdaten stützen insbesondere den Silberpreis, doch ist eine Rezession unausweichlich. Irgendwann in diesem Jahr wird die Rezession offen zutage treten und den Silberpreis unter Druck bringen.

Der Terminmarkt ist bei weitem noch nicht bereinigt und wichtige Unterstützungen wurden noch nicht erreicht. Verstärken sich die rezessiven Kräfte, so wäre auch ein erneuter Test der Unterstützung bei 18 US-Dollar denkbar. Charttechnisch liegt die wichtigste Unterstützung aktuell bei 22 US-Dollar. Seit einem Jahr handelt der Silberpreis in einer relativ engen Spanne zwischen 22 US-Dollar auf der Unterseite und 26 US-Dollar auf der Oberseite. Es wäre typisch für den Silbermarkt, würde der Silberpreis in diesem Jahr erst noch einmal inmitten einer Rezession kurzzeitig einbrechen, um folgend im Umfeld neuer QE-Programme durch die Decke zu schießen.

Fällt der Goldpreis in den nächsten Wochen zurück unter die Unterstützung bei 2.000 US-Dollar Richtung 1.900 US-Dollar, so dürfte der Silberpreis ebenfalls korrigieren und die Unterstützung bei 20 US-Dollar testen. Hält die Schwäche am Goldmarkt dann an, so wäre auch eine Fortsetzung der Korrektur bis in den Bereich um die 18 US-Dollar denkbar in einer Rezession.

Erst dann, wenn die Notenbanken mit QE-Programmen auf eine Rezession oder auf einen exogenen Schock, wie beispielsweise einen Krieg, reagieren bzw. sich ein Eingreifen abzeichnet hat der Silberpreis das Potenzial die Hochs der letzten beiden Jahre hinter sich zu lassen.

Silber konnte Unterstützung zunächst vertedigen

Silber konnte die Unterstützung bei 22 US-Dollar erst einmal verteidigen

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Langfristige Analyse

Silber handelte über fünf Jahre hinweg in einer Handelsspanne zwischen 14 US-Dollar auf der Unterseite und 19 US-Dollar auf der Oberseite. Seit dem bullischen Ausbruch Mitte 2020 ist das langfristige Chartbild grundsätzlich bullisch, solange der Silberpreis über 18 US-Dollar handelt.

Charttechnisch war der Preisrückgang auf 18 US-Dollar im Sommer 2022 ein idealtypischer Rücksetzer an den vorherigen langjährigen Abwärtstrend, von dem der Silberpreis wieder abgeprallt und folgend wieder angestiegen war. Silber konnte bereits aufgrund der Hoffnung auf neue quantitative Lockerungen und Zinssenkungen in 2023 wieder ansteigen und so in die Handelsspanne zwischen 22 US-Dollar und 28 US-Dollar zurückkehren.

Im Langfristchart sieht man noch deutlicher, wie wichtig der mittelfristige Aufwärtstrend war, der Ende 2023 gebrochen wurde. Dadurch drehte das charttechnische Bild von mittelfristig bullisch auf neutral und selbst ein erneuter Test des letztjährigen Tiefs bei 18 US-Dollar wäre durchaus möglich.

Ein Ausbruch über 28 US-Dollar ist in diesem Jahr wahrscheinlich, wenn die Notenbanken wieder neues Geld als Antwort auf eine Rezession drucken werden, worauf ein Anstieg auf 36 US-Dollar folgen sollte.

Sobald die Notenbanken wieder Geld drucken und die Inflation erneut durch die Decke geht, dürfte die Nachfrage nach Gold und auch Silber als sicherer Hafen vor Inflation stark ansteigen. Es dürfte sich dann über einige Jahre hinweg ein Defizit am physischen Markt entwickeln, welches den Silberpreis weit über sein nominales Allzeithoch bei 50 US-Dollar tragen wird. Abhängig bleiben der Gold- und der Silberpreis also von einer wieder lockeren Geldpolitik, die durch einen Krieg oder eine Rezession wieder eingeführt werden könnte.

Langfristiges Chartbild für Silber bullischDas langfristige Chartbild ist bullisch, wobei ein Abverkauf auf 18 US-Dollar denkbar wäre, wenn es zu einer Rezession und einer Kreditkrise käme

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