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Technische Analyse zu Gold: Erster starker Anstieg vor Weihnachten

Terminmarkt: Schwäche in den letzten Handelswochen

Der Preis fiel zur Vorwoche um 18 US-Dollar, während die Spekulanten 5,6 Tsd. Kontrakte netto auf steigende Preise setzten. Bis zum Dienstag zeigte sich damit Schwäche und ein Überangebot am physischen Markt. Eine mutmaßliche Manipulation über den Terminmarkt gab es nicht. Der CoT-Index fiel dabei um einen Punkt. Die Terminmarktdaten haben sich verschlechtert zur Vorwoche und es zeigte sich ein Überangebot am physischen Markt. Dies und der Fakt, dass der Ausbruch aus dem Abwärtstrend beim Goldpreis in dieser Woche primär auf einen schwachen US-Dollar gründet, mahnt weiterhin zur Vorsicht, dass der Ausbruch von Gold und Silber zu diesem Zeitpunkt womöglich noch nicht nachhaltig ist. Stop-Loss-Orders müssen daher auf dem Einstiegsniveau an den ursprünglichen Kaufmarken, am Abwärtstrend und bei 1.815 US-Dollar platziert werden, denn die Gefahr, dass der Preis noch einmal zurückfallen könnte, ist immer noch gegeben.

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Die Terminmarktdaten Gold sind im neutralen Bereich und zeigten Schwäche zu den Vorwochen aufgrund eines physischen Überangebots am Markt

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Die Positionierung der großen vier Händler ist noch immer hoch, was untypisch für ein Korrekturtief ist

Dem Goldpreis in US-Dollar gelang in der vergangenen Handelswoche der Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend. Hintergrund des Goldpreisanstiegs war eine extreme Schwäche des US-Dollars, wobei der USD-Index auf ein zweieinhalb Jahrestief einbrach. Der Goldpreis erfüllte damit seine Funktion als sicherer Hafen gegen eine Abwertung der Fiat-Währung.

Unser über vier Monate hinweg andauernder Short-Trade, den wir bei 2.050 US-Dollar mit dem Ziel bei 1.800 US-Dollar eröffnet hatten, fand Ende November sein Ende und wir nahmen die Gewinne aus diesem Trade mit. Mittel- und langfristig agierenden Investoren gab ich ein Kaufsignal auf diesem Preisniveau, wobei ich kurzfristig agierende Trader noch zur Vorsicht mahnte, da kurzfristig noch einige Risiken für den Goldpreis im Raum hingen. Kurzfristige Trader erhielten ein erstes kurzfristiges Kaufsignal bei 1.815 US-Dollar und ein zweites Kaufsignal mit dem Bruch des Abwärtstrends bei 1.870 US-Dollar. Seither gibt es auf allein drei Zeitebenen ein Kaufsignal und Gold ist über dem Abwärtstrend long.

Die CoT-Daten mahnen jedoch weiterhin zur Vorsicht, weshalb man Stop-Loss-Orders auf den kurzfristigen Einstiegsmarken platzieren sollte.

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Der Goldpreis brach in der vergangenen Handelswoche aus seinem Abwärtstrend aus

Der Tageschart zeigt, dass die 200-Tagelinie, an der in einem Goldbullenmarkt zumeist eine kurzweilige Korrektur ihr Ende findet, getestet wurde und der Goldpreis von dort aus wieder nach oben drehte. Mit einem Tief des Goldpreises bei 1.765 US-Dollar wurde auch unser Worst-Case-Szenario einer Korrektur bis an die Unterstützung bei 1.750 US-Dollar so gut wie erreicht. Dort hatten wir antizyklische Käufe mit einem guten Chance-Risiko-Verhältnis auf allen Zeitebenen empfohlen.

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Der Goldpreis drehte nach oben, nachdem die 200-Tagelinie getestet wurde

Der Goldpreis in Euro befindet sich ebenfalls noch in der Korrektur in seinem übergeordneten und steilen Aufwärtstrend. Die 200-Tagelinie wurde bereits erreicht, doch liegt eine Kreuzunterstützung des Aufwärtstrendkanals bei 1.515 Euro je Feinunze. Dieses Kursziel würde gut mit einer Korrektur des Goldpreises auf 1.800 US-Dollar zusammenpassen. An dieser Kreuzunterstützung sehen wir eine sehr gute Chance für einen antizyklischen kurzfristigen Kauf, den man dann jedoch mit einem Stop-Loss versehen sollte.

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Die 200-Tagelinie wurde erreicht, doch die nächste Kreuzunterstützung liegt erst bei 1.510 Euro

Die erwartete Korrektur bis zur Kreuzunterstützung bei 1.500 Euro erfolgte und wir hatten dort antizyklische Käufe empfohlen. Der langfristige Aufwärtstrendkanal ist damit intakt und die Wahrscheinlichkeit einer bereits begonnenen Fortsetzung der Rallye der letzten beiden Jahre hat sich erhöht. Stop-Loss-Orders sollten daher an der wichtigen Unterstützung bei 1.500 Euro platziert werden. Zum Jahreswechsel drehte in den vergangenen Jahren oftmals der Goldpreis nach oben und stieg dann im ersten Quartal des neuen Jahres deutlich an. Es könnte sein, dass sich dieses Muster fortsetzen wird. Wir sind perfekt zum Verlaufstief in den Markt eingestiegen und haben unsere Stop-Loss-Orders platziert, womit wir jetzt entspannt abwarten können, was das kommende Jahr bringen wird.

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Die Unterstützung bei 1.500 Euro hat gehalten und der Aufwärtstrendkanal ist intakt