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Dow-Gold-Ratio

Dow-Gold-Ratio

Die Dow-Gold-Ratio bringt die Relation der Indexpunkte des Dow-Jones-Indexes und des Goldpreises zum Ausdruck. Im 20. Jahrhundert gab es zwei Tiefpunkte: (1) Auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise (1932) sank die Ratio auf 2 und (2) inflationsbedingt führte eine Stagnation der Aktienmärkte und ein Aufschwung der Goldpreise 1980 zu einem Absinken der Ratio auf den Wert 1.

Dow-Gold-Ratio

Darstellung des Dow-Gold-Ratios seit 1900 mit arithmetisches Mittel

Quelle:  Eigene Berechnungen und Darstellung nach Angaben von Markt-Daten.de (Internet-Abruf, vom 01.06.2012).

Hoch: 42,6 (15.02.2001)

Tief: 1 (01/1980)

Auch die Höchststände der Dow-Gold-Ratio werden immer ausgeprägter: (1) Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs der 1920er-Jahre stieg die Ratio bis auf 15, (2) im Verlauf des Aufschwungs der Nachkriegszeit bis Mitte der 1960er-Jahre auf 25 und (3) während der New Economy bis auf 40. Das arithmetische Mittel der Dow-Gold-Ratio seit 1900 liegt bei 10. 2010 unterschritt die Ratio erstmals seit Mitte der 1990er-Jahre wieder diese Marke. Sollte sich der Trend fortsetzen, dass Hochs und Tiefs immer ausgeprägter werden, müsste die Dow-Gold-Ratio beim nächsten Tiefpunkt auf unter 1 sinken. Fällt die Dow-Gold-Ratio, die im Oktober 2012 noch bei 8 lag, in einem finalen blow off im Zuge weiterer Verwerfungen des globalen Finanz- und Währungssystems, die sich in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts voll entfalten werden, lediglich auf einen Wert von 2, würde dies bei einem Dow-Jones-Indexstand von angenommenen 10.000 Punkten bereits einem Goldpreis von 5.000 US-$ je Feinunze entsprechen.
 

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[1] Vgl. Morgan, D. (2007), Insiderwissen Silber: S. 25.

[2] Vgl. Schulte, T. (2010), Silber – die einzigartige Investmentchance. Silberjunge – Silberschlaglicht Spezial 01/2010: S. 23.

[3] Vgl. Butler, T. (2008), Der Silberrausch ist da (Internet: goldseiten.de/content/diverses/ artikel.php?storyid=8743; Abruf vom 01.10.2012).

[4] Vgl. Silberinfo.com (2009), Weltgoldförderung – Historisch (Internet-Abruf vom 01.10.2012); Silberinfo.com (2009), Weltsilberförderung – Historisch (Internet-Abruf vom 01.10.2012).

[5] Silveraxis.com geht z.B. von einem überirdischen Silberbestand von 20 Mrd. Unzen aus, was ca. 620 Tsd. Tonnen entspräche (eine Unze = 31,1 Gramm). Mit Verweis auf die CPM Group werden die Silberbestände auf 22 Mrd. Unzen beziffert, also gut 680 Tsd. Tonnen; vgl. Schulte, T. (2010), Silber – die einzigartige Investmentchance: S. 27; Doll, F. (2009), Silber – Das Gold des kleinen Mannes (Internet: wiwo.de/finanzen/das-gold-des-kleinen-mannes-409804, Abruf vom 01.10.2012).

[6] Vgl. Weinberg, E. (2005), Silber: goldene Zeiten (Internet: goldseiten.de/content/kolumnen/ artikel.php?storyid=1995&seite=1, Abruf vom 01.10.2012).

[7] Vgl. Schulte, T. (2012), Vermögen retten. In Silber investieren: S. 134.

[8] Dabei wurde angenommen, dass in den 1990er-Jahren 65 % der Nachfrage der Fotografie beim Angebot wieder als Recyclingmenge erschienen, danach 70 %.

[9] Den Ergebnissen ist ferner zu entnehmen, dass sich das nicht auf die Fotoindustrie zurückgehende Recycling – wohl als Folge der gestiegenen Preise – kontinuierlich erhöht hat. Sofern es sich hierbei primär um Altsilberbestände handelt, was vermutet werden kann, ist dies für die hier angestellten Betrachtungen nicht relevant.

[10] Die Zahlen zum weltweiten Goldbestand sind angelehnt an Schätzungen; vgl. Wikipedia, Gold (Internet-Abruf vom 01.10.2012); Meier, R. (2005), ZMPO Newsletter: Gold Survey 2005 (Internet: goldseiten.de/modules/news/print.php?storyid=1114, Abruf vom 01.10.2012).

[11] Die Ägypter betrachteten Gold als göttliches Metall, das Unsterblichkeit einbrachte, weshalb es als Grabbeigabe der Pharaonen diente. Zu den Beigaben zum Grab des Tutanchamun zählte aber u.a. auch eine ägyptische Trompete aus Silber.

[12] Vgl. Kleine J. und M. Krautbauer (2010), Goldbesitz der Privatpersonen in Deutschland. Steinbeis Research Center for Financial Services (Internet: www.steinbeis-research.de/ 20101102_Goldstudie_RFS-Steinbeis_Kurzfassung.pdf, Abruf vom 01.10.2012).

[13] Vgl. Kleine J. und T. Weller (2011), Silberbesitz der Privatpersonen in Deutschland. Steinbeis Research Center for Financial Services (Internet: www.steinbeis-research.de/Silber besitz_der_Privatpersonen_in_Deutschland.pdf, Abruf vom 01.10.2012).

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[1] Dennoch wird der Goldpreis durch Notenbanken auch weiterhin zu manipulieren versucht; vgl. Speck, D. (2010), Geheime Goldpolitik. Warum Zentralbanken den Goldpreis steuern. FinanzBuch Verlag, München.

[2] Vgl. Wikipedia, Central Bank Gold Agreement (Internet: de.wikipedia.org/wiki/Central_ Bank_Gold_Agreement, Abruf vom 01.10.2012).

[3] Vgl. Lambrou, A. (2010), Der Silberpreis holt schneller auf als Gold! (Internet: investor-verlag.de/der-silberpreis-holt-schneller-auf-als-gold-/111076582, Abruf vom 01.10.2012).

[4] Vgl. Siegel, M. (2007), Für den Kauf von Gold sprechen 7 gute Gründe (ein Kommentar zu dem gleichnamigen Artikel von Michael Schramm in der „Welt“; Internet: goldseiten.de/ content/diverses/artikel.php?storyid=4531, Abruf vom 01.10.2012).