Schnelle und sichere LieferungSchnelle und sichere Lieferung Kostenloser Versand ab 5.000 €Kostenloser Versand ab 5.000 € Sicheres Bezahlen mit KäuferschutzSicheres Bezahlen mit Käuferschutz Mehrfach TestsiegerMehrfach Testsieger

Liebe Kundinnen und Kunden, am Freitag, den 9.12.2022 werden wir ab 13 Uhr nicht mehr erreichbar sein. Ihre Bestellung wird eventuell erst am Montag bearbeitet. Wir wünschen Ihnen eine geruhsame Weihnachtszeit und einen schönen dritten Advent.


Preisgarantie: 00:00 Minuten

Korrelationsanalyse

Mit Hilfe der Korrelationsanalyse lässt sich bestimmen, inwieweit zwischen zwei metrischen Variablen eine Beziehung besteht, wie eng diese ist und in welche Richtung sie geht. Der Korrelationskoeffizient, der den bivariaten statistischen Zusammenhang zwischen zwei Zeitreihen zum Ausdruck bringt, kann Werte zwischen +1 und -1 annehmen, wobei Werte in der Nähe von +1 auf einen engen positiven Zusammenhang zwischen den Variablen hindeuten, Werte in der Nähe von 0 auf keine Beziehung und Werte in der Nähe von -1 auf einen engen negativen Zusammenhang.[1]

Der Befund, dass zwei Zeitreihen miteinander korreliert sind, sagt allerdings noch nicht aus, dass zwischen diesen auch ein kausaler Zusammenhang besteht. Alleine aufgrund der Ausprägung des Korrelationskoeffizienten kann noch keine Aussage dazu gemacht werden, ob die eine Variable auch tatsächlich durch die andere beeinflusst wurde oder umgekehrt bzw. inwieweit überhaupt irgendeine Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen beiden Variablen besteht. Zeitreihen können nahezu vollständig miteinander korreliert sein, ohne in einem inhaltlichen Zusammenhang zu stehen (Scheinkorrelation[2]). Eine hohe Korrelation ist vielfach dadurch bedingt, dass beide Zeitreihen durch die gleichen Faktoren beeinflusst werden und deshalb in die gleiche Richtung tendieren, sich gegenseitig aber nicht oder kaum beeinflussen. Andere Zeitreihen sind kaum miteinander korreliert, können aber trotzdem in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen, der nicht zum Tragen kommt, da die Zeitreihen von Faktoren beeinflusst werden, deren Wirkungen sich gegenseitig kompensieren.

Es wäre daher irreführend, alleine aus der Ausprägung eines mathematisch abgeleiteten Koeffizienten auf ein Wirkungsmuster zu schließen. Solche Schlussfolgerungen müssen immer aus dem jeweiligen Kontext heraus unter Einbeziehung von Plausibilitätsbeziehungen und einer Gesamtschau aller relevanten Faktoren gezogen werden, da die darauf basierenden Aussagen ansonsten zu Fehlinterpretationen führen können. Im Folgenden werden für unterschiedliche Korrelationskonstellationen Beispiele aus dem Edelmetallbereich angeführt.

 

 
Dieser Beitrag stammt von Dr. Jochen Dehio - Fachbuchautor des Buches "Gold oder Silber - wem gehört die Zukunft?".

Mehr zum Autor und dem Buch

 

Gold und Silber für Einsteiger

Buch & eBook “Gold & Silber für Einsteiger” gratis für Sie

„Ein spannendes und lehrreiches Buch, das selbst für Leute wie mich, die sich noch nie mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben, das Interesse an einer Investition in Edelmetalle weckt.“ – Fazit der Lektorin, die anschließend erstmalig Gold kaufte.
Was sind die Vor- und Nachteile von Edelmetallen? Welche Barren und Münzen sind warum empfehlenswert? Was sind typische Anfängerfehler und woran erkennt man einen seriösen Edelmetallhändler? Wo und wie bewahrt man Edelmetalle sicher auf? Auf diese und viele weitere Fragen finden (nicht nur) Einsteiger in dieser rund 200 Seiten umfassende Basislektüre von Edelmetall-Experte Tim Schieferstein zum Thema Gold und Silber Antworten und Tipps.
Mit diesem Buch möchten wir Aufklärungsarbeit leisten und so den Einstieg in eine Kapitalanlage in Edelmetallen leicht machen. Daher schenkt GoldSilberShop.de sowohl das eBook als auch das gedruckte Buch Ihnen! Sichern Sie sich noch heute Ihr Exemplar!

Jetzt gratis anfordern

[1] Vgl. Mesosworld.ch (2010), Korrelationsanalyse (Internet: mesosworld.ch/lerninhalte/Biv_ Korrelation/Biv_Korrelation.pdf, Abruf vom 01.10.2012).

[2] Ein berühmtes Beispiel dafür ist der Anfang des 20. Jahrhundert zu beobachten gewesene Rückgang der Anzahl der Störche und der Geburten, woraus abgeleitet wurde, dass Kinder von den Störchen gebracht werden.